Sicherheit im Auto - mit dem Hund unterwegs

Mehr als die Hälfte der Österreicher:innen nutzen ihren eigenen PKW für die Urlaubsanreise in Österreich. 2019 haben sich 78,8% der österreichischen Bevölkerung für ihr eigenes Auto entschieden, insofern das Urlaubsziel im eigenen Land lag (lt. Statista Austria). Eine erschreckend hohe Zahl, wenn man bedenkt, dass wir in unserem Land ein hervorragendes Öffi-Netz besitzen. Die Anreise mit dem Zug ist mittlerweile absolut kein Problem mehr, super entspannt und teilweise auch sehr kostengünstig. Die Sparschiene der ÖBB sowie der kostenlose Transport vom nahegelegenen Bahnhof zum Naturidyll Hotel sind super für die Umwelt, für deine Nerven sowie für deine Geldbörse 🙂

Dennoch widmen wir uns heute dem Thema Autofahren. Wir glauben, dass ein Großteil der Autofahrer auch Hundebesitzer ist. Mit dem geliebten Vierbeiner zu verreisen, bedeutet auch zusätzliches Gepäck und Planung. Umso entfernter das Urlaubsziel, desto wahrscheinlicher steigen Haustierbesitzer auf das eigene Auto um. Immerhin kann man da die nötigen Gassi-Pausen selbst planen und muss sich nicht nach einem Fahrplan richten. Außerdem muss der Hund im eigenen Auto keinen Maulkorb tragen und hat es teilweise sicherlich bequemer.

Was genau du aber bei der Autoreise mit deinem Hund beachten musst, liest du heute hier. Es gibt gewisse Vorschriften in Österreich an die man sich halten muss und natürlich steht die Sicherheit vom eigenen Vierbeiner an erster Stelle!

Die Transportbox im Kofferraum ist die sicherste Variante für deinen Hund.

Hund im Auto - sicher unterwegs sein!

Wer auf den österreichischen Straßen unterwegs ist und dabei seinen Hund im Auto hat, muss sich an die Straßenverkehrsordnung § 61. Verwahrung der Ladung halten. (1) Die Ladung ist im Fahrzeug so zu verwahren, dass ein sicherer Betrieb nicht beeinträchtigt, niemand gefährdet, behindert oder belästigt wird.

Dein Hund muss also ordnungsgemäß angeschnallt oder in einer Hundebox transportiert werden. Es ist absolut verboten, den Hund am Schoß sitzen zu haben oder ihm die Möglichkeit zu geben, immer wieder einmal nach vorne zum Fahrer oder Beifahrer zu krabbeln. Jeder kennt doch diese Situation, wenn man bei Rot an der Ampel steht und nebenan ins Fahrzeug schaut und dabei zusieht, wie der Hund gerade nach vorne krabbelt, um seinem Frauchen/Herrchen einen Kuss zu geben. Meistens sitzt der Hund bei Abfahrt vom Fahrzeug nicht wieder hinten angeschnallt. Die Liebe ist ja wirklich sehr schön, doch genau diese Situation kann unheimlich gefährlich sein für dich, deinen Hund und andere Verkehrsteilnehmer. Bei einem Frontalunfall mit 72 km/h und einem Hundegewicht von 23 kg entsteht eine Beschleunigungsmasse von bis zu 1.800 kg. Dieses Gewicht kann einiges anstellen, dass wir uns jetzt nicht ausmalen!

Sicherheit im Auto - welche Möglichkeiten gibt es?

Damit wir uns keine Sorgen um unseren Vierbeiner machen müssen im Auto, gibt es mittlerweile schon verschiedenste Sicherheitssysteme für das Autofahren. Es liegt am Hundebesitzer, an der Größe und dem Gewicht, um zu entscheiden, welche Maßnahme für deinen Hund geeignet ist. Die verschiedensten Möglichkeiten kannst du hier nachlesen. ACHTUNG: Die folgenden Zeilen ersetzen auf gar keinen Fall eine persönliche Fachberatung, sondern dienen rein als Inspiration und erste Information. Wir empfehlen unbedingt noch einmal mit einem Spezialisten über die passenden Möglichkeiten zu sprechen.

Überlick der Sicherheitsmaßnahmen:

  • Transportbox
  • Sicherheitsgurt
  • Hundeautositz
  • Schutz- bzw. Trenngitter

Gerne gehen wir noch näher auf die vier verschiedenen Möglichkeiten für mehr Sicherheit beim Autofahren mit Hund ein.

1. Die Transportbox im Kofferraum

Die sicherste Variante deinen Hund von A nach B zu bringen ist immer die Transportbox im Kofferraum. Diese Sicherheit wird jedoch nur dann gewährleistet, wenn die Transportbox auch tiergerecht angebracht wird und in deinem Fahrzeug auch genügend Platz dafür vorhanden ist. Gerade für Kombiwagen oder in großräumigen Kofferraumautos empfiehlt sich die sicherste Variante, das Modell aus Metall, das am Kofferraumboden verschraubt wird. Die Metallbox bringt den Vorteil, dass dein Hund bei einem Unfall nicht durch das Auto geschleudert wird und ihn natürlich die umliegenden Metallgitter vor der Wucht von auffahrenden Autos schützen. Sollte es zu einem Unfall kommen, kann dein Hund auch nicht ausbüxen und behindert somit ggf. keine Rettungskräfte am Einsatzort.

Es gibt natürlich auch Transportboxen, die auf der Rückbank befestigt werden können. Dies hängt an den verschiedensten Befestigungsmöglichkeiten ab und eignet sich sicherlich mehr für kleinere Hunde.

2. Der Sicherheitsgurt für deinen Hund

Sollte dein Fahrzeug nicht groß genug sein für eine sichere Transportbox im Kofferraum oder dein Hund während der Fahrt auf gar keinen Fall in den Kofferraum wollen, dann hast du die Möglichkeit, dich für ein spezielles Brustgeschirr inkl. Sicherheitsgurt zu entscheiden. So bleibt dein Hund in der Fahrerkabine in der Nähe von Menschen und ist dennoch geschützt.

3. Der Hundeautositz

Eine gute Möglichkeit, vor allem für kleinere Hunde, deinen Hund direkt in der Fahrerkabine zu sichern. Kleinere Hunderassen können schlechter mit einem Sicherheitsgurt gesichert werden, daher empfiehlt sich der Hundeautositz gerade für sie.

4. Schutz- bzw. Trenngitter für den Kofferraum

Mobile Schutz- bzw. Trenngitter für den Kofferraum gibt es in verschiedensten Größen, es ist meistens sehr schnell und einfach montiert und schützt Mensch und Hund vor umherfliegenden Gegenständen im Falle eines Unfalls. Solltest du allerdings mit viel Reisegepäck im Kofferraum unterwegs sein, kann dies für deinen Vierbeiner im Kofferraum sehr gefährlich werden.

 

Jetzt, wo wir wissen, wie du sicher bei deinem Urlaubsziel ankommst, musst du dich also nur mehr für ein Urlaubsziel entscheiden 😉 Natürlich, können wir dir da auch behilflich sein.

Urlaub mit Hund in den Naturidyll Hotels

Unsere familiengeführten Hotels sind allesamt am Land daheim. In mitten wunderschöner österreichischer Natur findest du zahlreiche Outdoormöglichkeiten, die dir und deinem Hund gefallen werden. Wanderwege, Radtouren, Spazierpfade, Bademöglichkeiten sowie weitflächige Wiesen zum Toben und Spielen. Je nach deinem Bedürfnissen kannst du dich für ein reines Hundehotel wie z.B. das Naturidyll Hotel Magdalena in Tirol oder das Naturidyll Hotel Steinschalerhof in Niederösterreich entscheiden. Dort findest du eine exklusive Ausstattung für deinen Vierbeiner am Zimmer sowie Hundespielplätze und direkte Bademöglichkeiten beim Haus.

Aber auch in den anderen Naturidyll Hotels ist dein tierischer Begleiter herzlich Willkommen. Teilweise haben die Hoteliers selbst Hunde und wissen daher genau, auf was es beim Urlaub mit Hund ankommt. Alle Naturidyll Hotels findest du hier.

 

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Quelle:

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/295870/umfrage/verkehrsmittel-bei-urlaubsreisen-der-oesterreicher/

https://www.fressnapf.at/magazin/hund/reisen/hund-auto-transport/

 

 

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