Vegane Gipfeljause

Vegane Gipfeljause – 5 Snacks, die in deinem Wanderrucksack nicht fehlen dürfen

Lange hat uns der Winter fest im Griff gehabt, aber schön langsam kann man sich schon wieder nach draußen wagen. Wenn es euch so geht wie uns, könnt ihr es bestimmt auch nicht mehr erwarten, endlich den verstaubten Wanderrucksack aus der Ecke zu holen und die Schuhe zuzuschnüren, oder?  

Bevor ihr euch jetzt aber schon das Jausenbrot mit Würstl einpackt, haben wir da noch eine andere Idee: Warum nicht einmal eine vegane Jause mitnehmen? Auswahl gibt es ja mittlerweile mehr als genug – vom veganen Klassiker bis hin zu ausgefalleneren Kreationen. Kleine Inspiration gefällig? Dann haben wir genau das Richtige für euch: Unsere 5 Lieblingssnacks auf Wanderungen! 

 

1.Einfach und schnell – kleine Snacks für zwischendurch 

Besonders für kürzere Wanderungen braucht man eigentlich nicht großartig viel Proviant mit sich herumzuschleppen. Da reicht oft schon ein veganer Müsliriegel, eine Packung Studentenfutter oder auch nur ein Apfel oder eine Banane. Diese Snacks sind schnell gepackt und liefern Energie für Wanderungen von bis zu drei Stunden! 

 

2. Für die Extradosis Eiweiß – Protein Balls 

Manchmal haben wir aber auch Lust auf einen besonderen Snack. Dann greifen wir gerne auf Protein-Bällchen zurück! Diese lassen sich ganz leicht innerhalb von 10 Minuten selbst zubereiten. Dazu pürieren wir im Stabmixer Datteln, Haferflocken, Erdnussmus und eine Prise Salz. Aus dieser Masse formen wir kleine Kugeln – und schon ist der Proteinsnack fertig! Bei der Zubereitung könnt ihr experimentieren: Mehr Datteln machen den Snack süßer, mehr Haferflocken stillen den Hunger besser. Und noch ein Tipp für Naschkatzen: Wir wälzen die Bällchen gerne in etwas Kakaopulver! 😉  Mmmh – da steigt die Vorfreude aufs Wandern gleich! 

 

Energy Balls geben dir die nötige Energie und schmecken noch dazu richtig gut!

3.Der Klassiker – vegane Brötchenjause 

Für längere Strecken nehmen wir uns am liebsten Brote mit. Klingt erstmal langweilig...aber tatsächlich kann man mit Broten unterschiedlichste Jausen kreieren. Egal ob klassisches Hummusbrot, Schnittlauchbrot, veganer Frischkäseaufstrich oder sogar vegane „Bratlfettn“ – beim Aufstrich sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Ein toller Energielieferant sind übrigens auch Sandwiches mit Salat, Gurken und Tomaten – und gleichzeitig wieder einmal der Beweis dafür, dass man für leckeres Essen nicht unbedingt lange in der Küche stehen muss. 

4.Die Alternative zum Fleisch – Vegane Snackwürstchen 

Von Zeit zu Zeit greifen wir auch gerne auf vegane Ersatzprodukte zurück. Zu unseren Favoriten gehören sicher vegane Snackwürstchen, die sogar eine Scheibe Brot zum perfekten Gipfelessen werden lassen.  

5.Für den großen Hunger – Nudelsalat  

Es klingt im ersten Moment vielleicht ungewöhnlich, aber auf längere Ausflüge (oder für hungrige Esser) packen wir uns auch gerne mal einen Nudelsalat in die Jausenbox ein. Während die Nudeln kochen, schnippeln wir schon das Gemüse (z. B. Gurken, Tomaten, Paprika und Zwiebeln). Für unsere Spezialsauce mixen wir dann noch Bohnen (mit dem Aquafaba aus der Dose!) mit Essig, Senf und einer Prise Salz. Das Ganze dauert zwar ca. 20 Minuten, dafür wird man aber am Gipfel belohnt! 

Unsere bunte Variante vom Nudelsalat, wenn der Hunger mal etwas größer ist!

Also wir haben mittlerweile schon richtig Wanderlust (und Hunger!) bekommen – wie sieht’s bei euch aus? Jetzt heißt es also gaanz oft Wandern gehen, damit wir auch ja alle Snacks ausprobieren können! Was ist eure typische Wegzehrung beim Wandern – seid ihr auch Team Vegan oder habt ihr andere Lieblingssnacks?  

Wärmende Gerichte

Wärmende Rezepte aus den Naturidyll Hotels

Wer ist auch so eine kleine Frostbeule wie wir? Wenn es draußen wieder kälter wird, frieren wir ja teilweise schon nur beim Gedanken an kalte Temperaturen. Umso besser ist es bei der Ernährung speziell auf regionale und saisonale Kost zu setzen. Denn unser heimisches und saisonales Gemüse im Winter ist perfekt, um damit wärmende Gerichte zu zaubern. So sparst du dir also zusätzliche Heizkosten und unterstützt deinen Körper beim Wärmen von innen.

Wärmende Lebensmittel/Gerichte

Vor vielen, vielen Jahren haben sich die Menschen mit ihrer Ernährung automatisch an den Zyklus der Natur angepasst. Ganzjährig Erdbeeren essen war damals absolut nicht vorstellbar. Damals wurde nur das gegessen, dass auch lagerfähig war bzw. gerade Saison hatte. So griffen die Menschen also automatisch zu wärmenden Lebensmitteln im Winter und kühlenden Lebensmitteln im Sommer.

Lebensmittel mit einem hohen Proteinanteil wirken z.B. wärmend auf uns. Aber auch Schärfe lässt uns schnell ins Schwitzen kommen. Wir konzentrieren uns jetzt mal auf die Lebensmittel, die von der Chinesischen Medizin und der Fünf-Elemente-Ernährung für wärmende Gerichte empfohlen werden. Dazu gehören:

  • Hafer, Dinkel und Hirse, vor allem als warme Getreidebreie
  • Zwiebeln, Knoblauch und Lauch
  • Fenchel, Kürbis
  • rotes Fleisch von Schwein, Rind, Lamm und Wild
  • fetter Fisch wie Lachs oder Forelle
  • Pflaumen, Aprikosen (auch getrocknet)
  • Ingwer, Pfeffer, Chili, Zimt, Kardamom
  • Rosmarin, Thymian

Folgende Lebensmittel sollten Frostbeulen im Winter vermeiden:

  • rohe Tomaten und Gurken
  • Blattsalate
  • Milch und Joghurt
  • Zitrusfrüchte sowie Bananen

Wurzel und Knollengemüse wie z.B. Karotten und Rote Beete taucht in der Chinesischen Medizin als neutrales Gemüse als auch als wärmendes Gemüse auf.

Auch in der indischen Lebensführung- und Gesundheitslehre Ayurveda gibt es eine Liste an wärmenden Lebensmitteln, welche sind:

  • Zwiebel, Knoblauch und Lauch
  • Buchweizen, Hafer, Hirse, Naturreis
  • Huhn, Rind, Schwein, Lamm
  • Süßwasserfisch
  • gekochte Tomaten, Bohnen
  • Wurzel- und Knollengemüse wie Möhren, Rettich, Rote Bete
  • rote Linsen, Kidneybohnen
  • Zitrusfrüchte und Mangos
  • Ingwer, Senf, Chili, Pfeffer
  • Kreuzkümmel, Kurkuma, Nelken, Zimt

Jetzt kommt es natürlich ganz auf dich an, welche der beiden Lehren dich mehr anspricht bzw. für dich passender ist.

Wurzelgemüse wie Karotten wirkt laut Ayurveda wärmend auf uns.

Wärmende Rezepte

Ein Klassiker der wärmenden Küche und sowieso ein Muss in der kalten Jahreszeit ist die Karotten Ingwer Suppe

Zutaten für 4 Personen:

  • Zwiebel
  • Knoblauchzehen
  • Olivenöl (zum Anbraten)
  • 300 g Karotten
  • 500 ml Gemüsesuppe
  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise Pfeffer
  • 1 Stk. Ingwer (frisch, klein)
  • 2 EL Crème fraîche (oder 1 Schuss Schlagobers)

Zubereitung:

  1. Zwiebel, Knoblauch und Karotten schälen und in kleine Würfel schneiden. Den Ingwer schälen und fein reiben oder ebenso in kleine Würfel schneiden.
  2. In einem Suppentopf etwas Olivenöl erhitzen und die Zwiebeln gemeinsam mit dem Knoblauch glasig andünsten. Mit Gemüsesuppe ablöschen und die Karotten hinzufügen. Mit Salz, Pfeffer und dem fein geriebenen Ingwer würzen.
  3. Die Karotten-Ingwer-Suppe ca. 10-15 Minuten köcheln lassen, bis die Karotten weich sind.
  4. Dann mit einem Pürierstab die Suppe mixen, sodass eine cremige Gemüsesuppe entsteht, in der keine Karottenstückchen mehr sichtbar sind.
  5. Die Suppe nach Belieben mit etwas Crème fraîche abschmecken und gleich heiß servieren.

 

Ein absolut geliebtes Lebensmittel bei uns im Naturidyll Marketing Büro sind Linsen, in jeder Variation. So also auch als Linsensuppe.

Zutaten für 4 Personen:

  •  200 g Linsen (rote)
  • 1 Stk. Zwiebel
  • 1 TL Ingwer (gerieben)
  • Öl
  • Currypulver (je nach gewünschter Schärfe)
  •  1 Stk. Paprika (rot, klein geschnitten)
  • 750 ml Gemüsesuppe
  • 250 ml Kokoscuisine
  •  1/2 Stk. Zitrone (Saft davon)
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung:

  1. Für die Linsensuppe die Linsen in einem Sieb gut durchspülen. Zwiebel, sowie Paprika klein schneiden und in etwas Öl glasig andünsten. Gemüsesuppe, Linsen und Ingwer hinzugeben.
  2. Köcheln lassen, bis die Linsen weich sind. Kokoscuisine und Zitronensaft hinzugeben und mit einem Mixer oder Pürierstab mixen. Zum Schluss, je nach gewünschter Schärfe würzen und die Linsensuppe servieren.

 

Wir lieben es einfach zu kochen, darum sind wir richtige Eintopf-Fans, der Linseneintopf passt also genau richtig.

Zutaten für 4 Personen:

  • 1 große Zwiebel
  • 1 Dose Bohnen weiß, ca. 800g
  • 1 Dose Kidneybohnen, ca. 400g
  • 1 Dose Tomaten, ca. 400g
  • 1 Paprikaschote grün
  • 1 Paprikaschote rot
  • 2 Kartoffeln
  • 3 Knoblauchzehen gepresst
  • 1/2 Liter Gemüsebrühe
  • 1 Schuss Essig
  • 5 EL Sauerrahm
  • 1 EL Tomatenmark
  • 4 EL Paprikapulver
  • Salz, Pfeffer, Chilipulver, Lorbeerblatt, Pflanzenöl
  • Sauerrahm & etwas Petersilie zum Verfeinern

Zubereitung:

  1. Zwiebel klein würfeln und in Pflanzenöl glasig anschwitzen. Die Kartoffeln schälen und würfeln und die Paprikaschoten in Stücke schneiden und kurz mitrösten.
  2. Tomatenmark und Paprikapulver zugeben, mit einem Schuss Essig ablöschen und mit der Gemüsebrühe aufgießen. Tomaten, Lorbeerblatt, gepressten Knoblauch und Chilipulver zugeben und so lange kochen, bis die Kartoffeln bissfest sind. Bohnen zugeben und ziehen lassen. Falls der Eintopf zu flüssig ist, kann er mit einer Mehlschwitze eingedickt werden.
  3. Mit Sauerrahm und frischer Petersilie verfeinern.
    Dazu schmeckt Schwarzbrot.
  4. Tipp:
    Dosenbohnen können natürlich auch durch getrocknete Bohnen ersetzt werden. Diese müssen allerdings über Nacht in Wasser eingeweicht werden.

 

Wir bringen auch gerne unsere Gäste zum Schwitzen mit einheimischen & saisonalen Produkten, die zum Kraut-Karotten-Eintopf verarbeitet werden.

Zutaten für 4 Personen:

  • 1 Kopf Kraut
  • Zwiebeln (gelb)
  • 250 g Karotten
  • 750 g Faschiertes oder alternativ Soja-Hack
  • 2 EL Öl (zum Anbraten)
  • 1 Msp. Kreuzkümmel (gemahlen, oder Kümmel)
  • Meersalz
  • Pfeffer (frisch gemahlen)
  • 500 ml Gemüsesuppe (ev. etwas mehr zum Nachgießen)

Zubereitung:

  1. Das Kraut vierteln und vom Stiel befreien. Krautblätter waschen und in mundgerechte Stücke schneiden. Zwiebel abziehen und fein hacken. Karotten schälen und in dünne Scheiben schneiden.
  2. Öl in einem großen Topf erhitzen, Zwiebel darin glasig anschwitzen. Faschiertes dazugeben und von allen Seiten kräftig anbraten. Mit den Gewürzen, Salz und frisch gemahlenem Pfeffer kräftig würzen. Karotten und Kraut zugeben und unter Rühren kurz mitbraten.
  3. Mit Suppe ablöschen und zugedeckt ca. 20-30 Minuten köcheln lassen. Sollte dabei zu viel Flüssigkeit verkochen, immer wieder etwas Suppe nachgießen.
  4. Eintopf nochmals mit Salz und Pfeffer abschmecken, auf Teller aufteilen, mit frischem Koriander garnieren und servieren.

 

Klarerweise darf natürlich etwas Süßes nicht fehlen, unser Liebling ist der wärmende Hafer-Apfel Brei mit Wallnüssen.

Zutaten für 4 Personen:

  • Apfel
  • 2 TL Honig
  • 1 EL Rosinen
  • Zimt
  • Walnüsse
  • 200 g Haferflocken
  • Gewürznelken
  • 1 Prise Salz

Zubereitung:

  1. Apfel schälen und in kleine Würfel schneiden.
  2. Haferflocken mit einer kleinen Prise Salz vermischen und mit kochendem Wasser aufgießen. Rosinen, Apfel, etwas Zimt und gemahlene Gewürznelken beifügen und auf kleiner Flamme 5 Minuten dünsten. Immer wieder umrühren. Mit Honig süßen und mit gehackten Walnüssen bestreuen. Warm servieren!

 

Superfood Alternativen

Regionale Alternativen zum Superfood

Was haben Algen, Gojibeeren und Avocados gemeinsam? Die Überschrift hat euch vermutlich schon den Hinweis gegeben: Sie alle gehören zu den sogenannten „Superfoods“, um die es seit ein paar Jahren einen großen Hype gibt. Wer fit bleiben möchte und auf die eigene Gesundheit Wert legt, sollte nach Möglichkeit Superfoods in den Speiseplan einbauen – so sehen das zumindest Ernährungs- und Lifestylemagazine.

Und super für uns Menschen sind diese Lebensmittel ja vielleicht sogar, aber leider eben nicht immer ganz so super für die Umwelt. Denn die meisten Superfoods haben noch eines gemeinsam: Die lange Anreise zu uns nach Österreich, oft sogar aus Übersee. Zum Glück gibt es auch bei uns einige Lebensmittel, die den Begriff Superfood mehr als verdient haben und es locker mit der internationalen Konkurrenz aufnehmen können! Wir stellen euch unsere Top 5 regionalen Superfood-Alternativen vor:

Heidelbeeren statt Açai-Beeren

Die Açai-Beere ist besonders reich an Antioxidantien und soll dadurch angeblich den Alterungsprozess verlangsamen. Außerdem soll sie Herzkrankheiten, Thrombose und Krebs vorbeugen. Die blaue Frucht kommt allerdings aus Brasilien – nicht unbedingt nachhaltig!

Stattdessen also lieber auf heimische Alternativen wie z. B. Heidelbeeren, Holunderbeeren, blaue Trauben oder Rotkohl zurückgreifen, die ebenfalls viele Antioxidantien enthalten, aber im Idealfall gleich beim Bauern um die Ecke abgeholt werden können.

Superfood Alternative Heidelbeere

Auch aus dem eigenen Garten und dem Wald schmecken Heidelbeeren köstlich!

Walnuss statt Avocado

Sie ist wahrscheinlich eines der beliebtesten Lebensmittel überhaupt. Umso trauriger ist es daher, dass auch die Avocado nicht zu den nachhaltigen Produkten zählt. Genauso wie die Acai-Beere muss auch sie einen weiten Weg aus Zentralamerika im Kühlcontainer zurücklegen, um in unserer Buddha-Bowl zu landen. Außerdem werden große Wassermengen für die Bewässerung benötigt und häufig illegal Wald für Anbauflächen gerodet.

Um aber dennoch nicht auf die gesunden ungesättigten Fettsäuren verzichten zu müssen, von denen die Avocado jede Menge besitzt, kann man auch einfach auf die Walnuss oder andere heimische Nüsse umsteigen. Ein weiterer Vorteil dabei ist, dass man ganz einfach selbst einen Walnussbaum im Garten anpflanzen kann und somit jederzeit Zugang zum eigenen Superfood hat.

Superfood Alternative Walnüsse

Nach dem Aufknacken folgt die gesunde – und leckere – Belohnung!

Leinsamen statt Chiasamen

Man sieht es den unscheinbaren kleinen Samen gar nicht an, aber tatsächlich sind Chiasamen wahre Ballaststoff- und Omega-3-Bomben. Leider sind sie aber auch CO2-Bomben, denn sie kommen – ihr habt es erraten – ebenfalls aus Amerika.

Eine europäische Alternative sind hier die Leinsamen, die ebenfalls reich an ungesättigten Fettsäuren und Ballaststoffen sind und sogar einen noch höheren Eiweißgehalt haben. Außerdem sind sie um einiges billiger als Chiasamen und schonen somit nicht nur die Umwelt, sondern auch den Geldbeutel.

Superfood Alternative Leinsamen

Wertvolle Inhaltsstoffe und regional: Leinsamen

Schwarze Johannisbeere statt Goji-Beere

Die Goji-Beere kommt zwar ausnahmsweise nicht aus Amerika, aber bevor ihr schon erleichtert aufatmet leider die schlechte Nachricht: Ihre Heimat liegt in Asien, genauer gesagt in Tibet, China und der Mongolei. Die Beere ist ein echter Cocktail aus Antioxidantien, Aminosäuren und essentiellen Fettsäuren, enthält viel Vitamin A, B, C und E, soll gut für die Augen und das Immunsystem sein und vieles mehr.

Doch die regionale schwarze Johannisbeere steht ihr in nichts nach. Die Vitamin-C-haltige Beere wirkt durch ihre Antioxidantien als natürliches Entgiftungsmittel und ist durch ihre entzündungshemmende Wirkung auch als „pflanzliches Cortison“ bekannt. Schon Hildegard von Bingen hat die Johannisbeere empfohlen, um die heilende Wirkung von anderen Pflanzen zu verstärken.

Superfood Alternative Schwarze Johannisbeere

Frisch gepflückt schmecken die Johannisbeeren am besten

Spinat statt Algen

Vor allem für Vegetarier*innen und Veganer*innen sind Algen ein praktischer Lieferant von Nährstoffen, Spurenelementen, Ballaststoffen und Eiweiß. Chlorella, Spirulina, Nori und Co. enthalten unter anderem viele Vitamine (A, B12, C und E), aber auch Jod, Zink, Eisen, Selen, Kalium und Kalzium.

Da aber leider auch die Algen meist lange Transportwege hinter sich haben, ist der gute alte Spinat vermutlich die bessere Alternative. Was den Gehalt von Eisen und Vitamin C angeht, übertrifft er das Superfood sogar. Auch Brokkoli und andere grüne Gemüsesorten und Kräuter eignen sich gut als Alternative zu Algen. Sushi-Liebhaber können zum Rollen von Maki übrigens auch die Blätter von Lindenbäumen verwenden. Schmeckt nicht nur gut, sondern ist auch eine tolle Abwechslung zum herkömmlichen Sushi!

Superfood Alternative zu Alge blätter

Es muss nicht immer Alge sein – auch mit Blättern kann man Sushi gut umwickeln

Superfood in den Naturidyll Hotels

Auch die Naturidyll Hotels legen viel Wert auf eine gesunde regionale und biologische Küche. Das Gartenhotel Magdalena zaubert die köstlichsten Gerichte aus heimischen Produkten aus dem Zillertal auf den Teller, das Naturhotel Edelweiss überzeugt mit erstklassiger Kulinarik aus dem Salzburger Land und die hauseigenen Kräuterkreationen vom Hotel Steinschalerhof und vom Hotel im Wald Hammerschmiede lassen die vermeintlichen Superfoods sowieso ganz schön alt aussehen! Und dann ist da noch Claudia vom Hotel Landhofmühle, die aus heimischem Superfood ein ganz besonderes Frühstück für ihre Gäste zaubert. Schaut euch gerne auf unserer Website um und entdeckt noch mehr regionale kulinarische Angebote unserer Hotels.

 

 

 

 

Quellen und Inspiration:
https://praxistipps.focus.de/alternativen-zu-avocado-5-gehaltvolle-nahrungsmittel_114986
https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/lebensmittel/nahrungsergaenzungsmittel/chiasamen-wie-gesund-ist-das-angebliche-superfood-wirklich-11792
https://www.zentrum-der-gesundheit.de/ernaehrung/lebensmittel/obst-fruechte/goji-beeren-ia
http://www.aponiklasdorf.at/home/heilpflanzen/schwarzejohannisbeere
https://www.codecheck.info/news/Algen-Das-neue-Superfood-233228
https://xn--fruleingrn-r5a90a.at/2020/05/07/lindenblaetter-sushi/
Naturidyll Hotel Küchenkräuter

12 Kräuter, die in keiner Küche fehlen dürfen

Was wäre unser Lieblingsauflauf, die Pizza vom Italiener oder der sonntägliche Braten ohne Kräuter? Ganz schön langweilig wahrscheinlich! Aber was sind eigentlich die wichtigsten Kräuter, die in keiner Küche fehlen dürfen?

Die Klassiker:

Petersilie
Wir erwähnen sie eigentlich nur der Form wegen, denn eigentlich braucht die Petersilie gar keine Vorstellung. Vielleicht ist das grüne Kraut deshalb so beliebt, weil es so vielseitig ist und zu fast jedem Gericht passt – und wenn schon nicht als geschmackliche Bereicherung, dann zumindest als Dekoration. Die Petersilie gibt es übrigens nicht nur in der verbreiteten krausen, sondern auch in der intensiver schmeckenden glatten Form.

Schnittlauch
Ein weiterer Star unter den Kräutern ist der Schnittlauch. Sei es in Salaten oder Saucen, in Kombination mit Topfen oder auf das Butterbrot: Durch die leicht scharfe Note sorgt der Schnittlauch für einen besonderen Geschmack. Die grünen Halme können z. B. auch als Ersatz für Zwiebeln verwendet werden.

Kresse
Als Alternative zum Schnittlauchbrot kann auch mit Kresse ein Butterbrot zum geschmacklichen Erlebnis werden. 😉 Außerdem lässt sich dieses beliebte Kraut – auch ohne grünen Daumen – ganz leicht selbst züchten und bringt so etwas Grün in die Wohnung.

Dill
Vor allem FischliebhaberInnen wird Dill vermutlich bekannt sein: Das frische Kraut (oder die Samenform davon) gibt vor allem Seefisch einen unvergleichlich guten Geschmack. Am besten genießt man es frisch, d. h. in der Erntezeit im Frühsommer.

 

Für das Italien-Feeling

Basilikum
Okay, eigentlich könnte man Basilikum auch zu den Klassikern zählen. Egal ob als unverzichtbare Zutat für Tomaten-Mozzarella, als geschmacklicher Bonus in Salaten oder zur Deko auf die Pizza: Wir lieben Basilikum in jeder Form!

Oregano
Nudelsauce ohne Oregano? Möglich, aber sinnlos, finden wir! Schließlich ist es gerade der würzige, leicht scharfe Geschmack, durch den Pizza, Pasta und Co. erst so richtig ihren Geschmack entfalten.

Rosmarin
Bei Fleischgerichten nicht wegzudenken und ein echter Profitipp fürs Braten und Grillen: Rosmarin duftet nicht nur wunderbar, sondern verfügt auch über ätherische Öle, die den Appetit anregen. Also am besten gleich die ganzen Zweige in den Topf geben und auf diese einfache Weise Gerichte mit Geflügel oder Schwein ein bisschen aufpeppen!

Thymian
Der scharfe und leicht bittere Thymian ist ebenfalls ein oft verwendetes Kraut für Fleisch- aber auch Kartoffelgerichte. Eine Besonderheit beim Thymian ist, dass er in der getrockneten Form ein stärkeres Aroma entwickelt als das frische Kraut.

 

Frischekick gefällig?

Minze
Die Hugo-Fans unter uns werden es bestätigen: Minze ist unverzichtbar im Trendgetränk. Aber nicht nur in sommerlichen Drinks, auch als Verzierung auf Desserts macht die Minze eine gute Figur. Für Genießer also ein absolutes Muss in der Küche.

Zitronenmelisse
Mild und zart nach Zitrone duftend ist die Zitronenmelisse. Daher eignet sie sich ideal für die Herstellung von Sirups und verfeinert verschiedenste Gerichte mit einem Frische-Kick. Unser Tipp: Ein paar Blätter Zitronenmelisse in einen Krug Wasser und den ganzen Tag über Frische genießen.

 

Die Herben

Bohnenkraut
Wie Pfeffer schmeckt das Bohnenkraut und wird am liebsten in... Überraschung - Bohnengerichten verwendet. Zum Kochen verwendet man ganze Zweige, die man für längere Zeit mitköcheln lässt.

Lorbeer
Der Loorbeerstrauch kann ein stattliches Alter erreichen und ist aus Sauerkraut, Braten und Fonds kaum wegzudenken. Denn erst der herbe, intensive Geschmack des Lorbeerblatts vollendet die Köstlichkeiten.

Majoran
Jetzt wird's deftig! Ob würzige Hackgerichte, Bratwürste oder andere Fleischgerichte - der Majoran veredelt alle herzhaften Gerichte. Aber nicht nur zu Fleisch, auch Gemüsegerichte, Aufläufe oder Bratkartoffeln rundet der Majoran geschmacklich ab.

 

Mhmmm, wir wünschen dir schon jetzt viel Spaß beim Kochen und Verfeinern! Welche Kräuter sind deine Lieblinge in der Küche?

Willst du mehr über einen eigenen Kräutergarten wissen? Dann ist unser Blogbeitrag "10 Kräuter, die du in deinem Garten haben solltest" genau das Richtige für dich!

Verfeinern mit Kräutern

Verfeinert mit Kräutern schmeckt jedes Gericht!

 

Quelle:  https://www.kueche-co.de/inspiration/magazin/rund-um-leben-genuss/kuechenkraeuter

Blog Banner Naturidyll Interview Vegan.Essen

Vegan.Essen - Interview mit Johanna

Vegan essen: ein Trend der momentan in aller Munde ist – im wahrsten Sinne des Wortes. Wir wollten dieses Phänomen ein bisschen besser verstehen und haben uns daher mit einer getroffen, die es wissen muss: Johanna, die die Instagram-Seite „veganessen.eatvegan“ aufgezogen hat. Mit 1277 AbonnentInnen (Stand: März 2021) steht sie schon in den Startlöchern, um bald zu den ganz großen veganen Foodbloggern zu gehören. Während unseres Interviews konnte Johanna uns einen guten Einblick in die pflanzenbasierte Community geben. Aber lest selbst. 🙂

 

Interview mit Johanna von Vegan.Essen:

Naturidyll: Johanna, schön, dass du dir Zeit für ein Interview genommen hast!

Johanna: Danke, dass ihr mich gefragt habt, ich freue mich auch.

 

Naturidyll: Die wichtigste Frage zuerst: Warum ist vegan essen gerade so ein großer Trend?

Johanna: Ich denke, einerseits gibt es immer mehr Menschen, die Dinge hinterfragen und Ungerechtigkeiten (auch Tieren gegenüber) nicht mehr einfach so hinnehmen. Eine große Rolle spielt aber sicher auch, dass es uns heute so gut geht, wie noch nie zuvor: Wir sind die ersten, die es sich leisten können und die die Möglichkeit haben – sei es jetzt durch vegane Restaurants oder Ersatzprodukte im Supermarkt – sich pflanzlich zu ernähren. Und natürlich wird die vegane Bewegung auch sehr stark von den sozialen Medien getragen. Mein Kanal ist ja nicht der einzige vegane Foodblog auf Instagram. Hier inspirieren und motivieren sich alle gegenseitig, man fühlt sich nicht so alleine mit der eigenen Weltanschauung und kann sich mit Gleichgesinnten verbinden. Ohne das Internet hätte sich Veganismus wahrscheinlich nicht so breit etablieren können, wie das gerade der Fall ist.

 

Naturidyll: Du hast gerade deinen Foodblog angesprochen – was findet man denn auf deiner Instagramseite?

Johanna: Hauptsächlich Rezepte zum Nachkochen: Das reicht vom veganen Mac’n’Cheese über crunchy Tofusticks bis hin zu Kichererbsenlaibchen. Ich würde sagen, da findet sich für jeden Geschmack das passende Rezept. Für WienerInnen ist vielleicht auch interessant, dass ich immer wieder vegane Restaurants und Produkte aus dem Supermarkt teste. Besonders wichtig ist mir dabei immer, dass die Produkte soweit es geht biologisch, regional und saisonal sind. Denn das Bio-Fleisch aus der Region für die konventionelle Avocado aus Mexiko zu tauschen, ist finde ich nicht zielführend.

Interview mit Vegan Essen

Rezepte zum Nachkochen, Wissenswertes rund um veganes Essen und jede Menge neue Produkte findet man auf vegan.essen.

 

Naturidyll: Klingt, als würdest du Veganismus nicht nur positiv sehen. Gibt es noch mehr, dass du an der veganen Ernährung kritisierst?

Johanna: Zum einen finde ich, wie bereits erwähnt, dass auch vegan nicht unbedingt nachhaltig bedeuten muss. Am nachhaltigsten ist immer noch die Lebensweise unserer Großeltern: wenig Konsum und wenn, dann aus der Region. Aber da das zugegebenermaßen in der heutigen Zeit kaum noch machbar ist, stellt die vegane Ernährung schon eine gute Alternative dar.
Ein Problem ist allerdings die Selbstgefälligkeit, die ich manchmal in der veganen Community sehe. Vegan ist super und es wäre toll, wenn mehr Menschen sich für vegane Ernährung zu interessieren beginnen. Aber trotzdem finde ich es nicht ok, wie manche VeganerInnen auf Nicht-VeganerInnen herabschauen. Ich glaube, es wird oft vergessen, dass sich viele einen veganen Lebensstil nicht leisten können, oder keinen Zugang zu Informationen darüber haben. Klar ist es ein politisches Statement, wenn ich vegan lebe, aber ich sollte auch andere Lebensstile akzeptieren können. Also kurz gesagt: weniger Selbstbeweihräucherung in der veganen Community. Über vegane Ernährung diskutieren ist ok, aber wenn dann auf Augenhöhe.

 

Naturidyll: Hast du Tipps für Leute, die das mit dem Vegan Essen einmal ausprobieren möchten, aber noch zögern?

Johanna: Klein anfangen: Vielleicht zuerst nur ein bis zweimal pro Woche etwas Veganes essen, oder das Lieblingsgericht in einer veganen Variante ausprobieren. Es hilft auch, wenn ihr ein veganes Gericht findet, das den persönlichen Geschmack trifft und bei dem ihr euch nicht „zwingen“ müsst, vegan zu essen.
Sucht euch einen „veganen Buddy“ oder zumindest jemanden aus eurem Umfeld, der euer Vorhaben unterstützt. Auf jeden Fall solltet ihr nicht zu hart mit euch selbst sein – Ausnahmen sind immer erlaubt! Auch wenn nur jede zweite Mahlzeit vegan ist, kann das schon große Auswirkungen haben.

Veganer Triple Cheese Nudelauflauf

Step by Step zum perfekten veganen "Triple Cheese" Nudelauflauf. Johanna zeigt wie's geht. 🙂

 

Naturidyll: Gesundheit, Klima, Tierschutz – Was ist aus deiner Sicht der beste Grund vegan zu werden?

Johanna: Für mich ist es eindeutig der Tierschutz: Wer schon einmal eine Doku über Schlachthäuser gesehen hat, weiß wovon ich spreche. Ein positiver Nebeneffekt ist aber sicher auch, dass es besser für das Klima ist, wenn wir weniger Tiere essen.
Beim Thema persönliche Gesundheit kann man, denke ich, nicht verallgemeinern: Wir sind alle so unterschiedlich, dass es DIE eine perfekte Ernährung für alle nicht geben kann. Jede/r hat andere Bedürfnisse und es gibt auch wirklich Menschengruppen, denen Ärzte vom Veganismus abraten. Vegan zu sein ist für mich eher eine politische Haltung, als eine Diät – ich zeige damit, dass mir nicht egal ist, wie wir andere Lebewesen behandeln.

 

Naturidyll: Was kommt bei dir zu Ostern auf den Tisch?

Johanna: Ein veganes Osterfest ist am Anfang wirklich eine Herausforderung, weil die klassische Osterjause ja hauptsächlich aus Eiern und Osterschinken besteht. Als VeganerIn kann man sich da entweder bei der reichen Palette an Fleisch- und Käseersatzprodukten bedienen oder man kreiert eine ganz eigene Osterjause. Zum Beispiel könnte man einen Linsenbraten machen, ein veganes Gulasch mit Knödeln oder einen guten Auflauf. Im Grunde kann man jedes Rezept in einer pflanzlichen Version nachkochen.
Ich werde mich heuer den Teigwaren widmen – in den nächsten Tagen sind ein Rezept für vegane Osterpinzen und veganes Osterbrot geplant.

 

Naturidyll: Wir sind gespannt! Danke für die interessanten Einblicke und viel Glück weiterhin mit deinem Foodblog.

Johanna: Vielen Dank, hat mich sehr gefreut!


Johanna von Vegan Essen

Johanna ist Studentin und betreibt seit einem halben Jahr den rasant wachsenden Foodblog Vegan.Essen auf Instagram. Sie selbst ist seit einem Jahr leidenschaftliche Veganerin und gerade diese Tatsache macht ihren Foodblog einzigartig. Mit jeder Menge Humor und Experimentierfreudigkeit nimmt Johanna ihre FollowerInnen täglich mit und macht Lust auf veganes Kochen.

Vegetarisches Essen

2021 auf Fleisch verzichten – so geht’s

Ausbrüche von Krankheiten in Fleischfabriken haben dem guten Ruf von Fleisch ziemlich zugesetzt. Immer mehr Menschen entschließen sich daher zu einer vegetarischen Ernährung – auch wegen Vorteilen für das Klima und die eigene Gesundheit. Du überlegst momentan auch, auf Hühnchen, Wurst und Co. zu verzichten? Dann haben wir hier 3 Tipps, wie du diesen Vorsatz 2021 umsetzen kannst!

1 Den richtigen Ersatz finden

Geschmäcker sind verschieden! (Ja ich weiß, den Spruch habe ich geklaut, aber es stimmt wirklich!) Während der oder die eine Gemüse in rauen Mengen verschlingt und von Linsen gar nicht genug bekommen kann, haben andere eben eine Vorliebe für Süßes oder können sich nur ungern von ihrem Sonntagsbraten trennen. Aber keine Sorge, wenn du eher zur Sorte Fleischliebhaber als zu den Gemüsetigern gehörst – es gibt für jeden Typ die passende vegetarische Ernährung.
Wenn es dir sehr schwerfällt auf Fleisch zu verzichten, kann ich dir Fleischersatzprodukte wärmstens empfehlen. Bei manchen vegetarischen Würstchen oder Steaks konnte ich kaum glauben, dass sie tatsächlich nur aus Pilzen, Soja oder Ei bestehen. Doch welche vegetarische Ernährungsweise du wählst, ist letztendlich ganz allein deine Entscheidung und diese sollte nicht auf (gutgemeinten) Ratschlägen von anderen, sondern aufgrund deiner eigenen Bedürfnisse und Vorlieben getroffen werden.
Burger in Papier

So manches Fleischersatzprodukt schmeckt wirklich wie das tierische Produkt. Aber auch pflanzliche Burger Pattys schmecken echt lecker!

2 Einkaufen

Besonders am Anfang zahlt sich ein Blick auf die Rückseite von Lebensmittelpackungen immer aus. Zugegeben, dass in eurer Laugenbrezel kein Fleisch drin ist, könnt ihr euch wahrscheinlich schon denken. Doch „kein Fleisch“ bedeutet leider nicht automatisch vegetarisch. Hier kommt es natürlich darauf an, wie genau ihr mit eurem Vorsatz seid, doch Gelatine, Tierlab oder Schweineschmalz landen schnell auch in scheinbar fleischlosen Lebensmitteln.
Wenn ihr euch die Zutatenliste durchlest oder im Zweifelsfall (z. B. in Bäckereien) nachfragt, seid ihr garantiert auf der sicheren Seite. Bei einigen Lebensmitteln könnt ihr allerdings davon ausgehen, dass sie höchstwahrscheinlich nicht vegetarisch sind. Dazu zählen Gummibärchen und Marshmallows (Gelatine), Käse (teilweise mit Tierlab – z. B. echter Parmesan), manche Chips (Wildaroma), Miso-Suppe (Fischbrühe) oder manche Brötchen (Schweineschmalz). Besonders gemein ist auch, dass viele Weine mit Gelatine geklärt und manche Cornflakes damit überzogen werden. Aufmerksam sein zahlt sich also aus – seid aber auch nicht zu hart mit euch selbst!
Frau und Kind beim einkaufen

Genau hinschauen lohnt sich!

3 Auswärts essen – kein Grund zur Panik

Solange man selbst kocht, ist vegetarische Ernährung ja gar kein großes Problem und auch die meisten Restaurants bieten bereits vegetarische Optionen an. Kompliziert wird es erst, sobald man bei nicht-vegetarischen Freunden eingeladen ist. Ich war schon bei Grillpartys, Raclette-Abenden und erklärten Fleisch-Liebhabern eingeladen und dass ich diesen Text noch schreiben kann, beweist: Ich bin nicht verhungert 😉 Hier sind einige meiner  „Überlebensstrategien“:
  • von sich aus ein Gericht vorschlagen, das „zufällig“ vegetarisch ist
  • Gerichte „vegetarisieren“ (z. B. fragen, ob eine Portion ohne Fleisch gemacht werden kann)
  • sich von Beilagen ernähren (ich habe Kartoffeln, Reis und Salate wirklich lieben gelernt!)
  • Notfallplan: selbst etwas zu essen mitnehmen
  • oooder: einfach selbst eine (vegetarische) Party schmeißen 😉
Tisch gedeckt mit essen

Bei vielen kleinen Häppchen gibt es auch viele vegetarische Optionenen.

Ich hoffe, ich konnte euch mit diesen Tipps den Start in ein vegetarisches 2021 erleichtern. Seid ihr zufrieden mit unserer Liste oder habt ihr noch Schwierigkeiten, die wir nicht angesprochen haben? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!

Familien Weihnachten

Vegane Vorweihnachtszeit

Glühwein trinken, Kekse essen, sich endlich mal wieder Zeit für sich selbst nehmen… Wir lieben die Vorweihnachtszeit aus so vielen Gründen! Nicht zuletzt ist es ja auch die Einstimmung auf das Fest der Liebe. Aber wie sieht es mit der Liebe für unsere vierbeinigen Freunde aus? Und nein, diesmal meinen wir ausnahmsweise mal nicht unsere Hunde und Katzen – sondern Kühe, Schweine, Hühner und all die anderen Nutztiere.
Denn leider ist gerade die sonst so friedliche Weihnachtszeit auch eine Zeit, in der wir besonders viele tierische Produkte verzehren, egal ob es sich nun um Milch und Ei in unseren Weihnachtskeksen oder um den alljährlichen Weihnachtsbraten handelt.
Warum also nicht in der diesjährigen Weihnachtszeit etwas für die Tiere tun und auf tierische Produkte verzichten? Das mag sich jetzt vielleicht schwierig anhören, aber keine Sorge: Wir haben einige Tipps für euch, wie euch die vegane (Vor-)Weihnachtszeit nicht nur gelingt, sondern sogar Spaß machen wird!
Schaf

Bei diesem Blick fällt einem die Entscheidung gleich leichter.

K(l)eine Veränderungen

Zuallererst können wir euch beruhigen: Viele Dinge, die wir so gerne in der Vorweihnachtszeit machen, sind ohnehin vegan – Punsch und Glühwein trinken zum Beispiel! Außerdem können viele nicht-vegane Gerichte mit einfachen Tricks „veganisiert“ werden. Margarine oder Öl ersetzen Butter – und Pflanzenmilch ist ja ohnehin schon eine gängige Alternative für tierische Milch. Zugegeben, der Ei-Ersatz ist (auf den ersten Blick) ein bisschen schwieriger – aber dazu später mehr.

Vegan? Aber was ist mit meinen Weihnachtskeksen?

An alle, die sich jetzt (berechtigterweise!) diese Frage stellen – wir können euch gut verstehen, bei Keksen hört auch für uns der Spaß auf! Zum Glück gibt es mittlerweile schon einige vegane Keksback-Profis, die ihre Rezepte online zur Verfügung stellen. Wir haben dieses Jahr ein veganes Rezept für Lebkuchen ausprobiert und es war überraschend einfach und lecker! Auch Vanillekipferl, Zimtsterne und Linzer Augen lassen sich in einer veganen Variante backen. Und an alle, die nicht mit Talent (oder Geduld) beim Backen gesegnet sind: Vegane Weihnachtskekse kann man mittlerweile auch online bestellen, bzw. sind vegane Lebkuchen auch in fast jedem Supermarkt erhältlich.

Hast du die vegane Ernährung schon ausprobiert?

Vegan = umständlich?

Viele Menschen schrecken vor einem veganen Lebensstil zurück, weil „vegan“ oft mit „umständlich“ assoziiert wird. Es ist auch verständlich, dass niemand stundenlang im Supermarkt Inhaltsangaben lesen, das Internet nach brauchbaren Rezepten durchforsten und dann auch noch lange probieren möchte, bis man ein Gericht gut hinbekommt. Das alles sind aber nur die Anfangsschwierigkeiten, die schon nach kurzer Zeit im Handumdrehen funktionieren.

Die Einstellung macht’s

Wenn ihr etwas Veganes kocht, nehmt euch nicht vor, es gleich perfekt hinbekommen zu müssen. Probiert lieber ein bisschen herum, seid kreativ und habt Spaß daran, neue Gerichte zu entdecken oder vielleicht sogar eure eigenen Kreationen zu schaffen. Ganz nebenbei lernt man beim Kochen ohne tierische Produkte auch noch ganz neue Lebensmittel kennen, wie z. B. Seitan, Kichererbsen, Leinsamen und viele mehr.
Kichererbsen

Kichererbsen, Leinsamen und Co. gehören zur veganen Grundausstattung.

Vegan muss nicht teuer sein

Es stimmt zwar, dass man für vegane Lebensmittel viel Geld ausgeben kann. Vor allem hochverarbeitete Produkte, wie z. B. viele Fleisch- und Käse-Ersatzprodukte sind oft nicht gerade billig. Auch für sogenannte „Superfoods“ (Chiasamen, Algen, etc.) muss man oft tief in die Tasche greifen. Allerdings kann man auch vergleichsweise billig über die Runden kommen, wenn man sich von vollwertigen, unverarbeiteten Obst-, Gemüse- und Getreidesorten ernährt. Das ist nicht nur billiger, sondern obendrein auch noch gesünder.
Plant Based

Fleischersatz und vegane Optionen gibt's auch schon in vielen Restaurants.

Veganes Weihnachtsmenü – zwei Vorschläge

Wie genau sieht jetzt ein veganes Weihnachtsmenü aus? Wir möchten euch hier zwei Möglichkeiten zeigen – eurer Kreativität sind aber im Prinzip keine Grenzen gesetzt!
Menü 1: Klassisch vegan
Maronensuppe
Linsenbraten mit Steinpilzsauce und Rotkohl
Schokopudding
Menü 2: Für Experimentierfreudige
Blumenkohl-Apfel-Suppe
Vegane Roulade mit Miniknödeln und Sauerkraut
Vegane Lebkuchenmousse mit karamellisierten Orangen
Weihnachtsdinner

Auch ein veganes Weihnachtsdinner schmeckt herrlich!

Wie ist das jetzt mit dem Ei-Ersatz?

Beim Kochen sind Eier ja meist nicht so wichtig, aber bei den Weihnachtskeksen kann man dann doch nicht so einfach darauf verzichten. Zum Glück gibt es eine relativ einfache Methode, um einen Ei-Ersatz selbst herzustellen. Ihr braucht dazu nur eine Packung Leinsamen und etwas Wasser! Die vegane Ei-Alternative ist auch schnell zubereitet:
1. Die Leinsamen zu Leinsamenmehl mahlen (pro Ei braucht ihr ca. 1 EL Leinsamenmehl)
2. Zusammen mit 3 EL heißem Wasser in eine Schüssel geben und verrühren
3. 5 Minuten ziehen lassen, bis das Ganze zähflüssiger wird – dann könnt ihr es auch schon verwenden!
4. Die Reste können (luftdicht verschlossen) bis zu 3 Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden
(Diese Anleitung stammt von veganevibes.de)

Vegane Keksrezepte

Wenn dich das Backfieber jetzt gepackt hat.. immerhin ist es ja jetzt wirklich nicht mehr lange bis Weihnachten, dann probier doch mal ein veganes Keksrezept aus. Wir haben dir Links zu veganen Rezepten herausgesucht und verlinkt!
Kekse

Leckere Weihnachtskekse - ganz ohne tierische Produkte.

Lebensmittel haltbar machen

Selbstversorgertipp: Lebensmittel haltbar machen

Wenn wir unsere Lieblingsjahreszeit nennen müssten, es wäre der Herbst. Gemütliche Abende am Kaminfeuer, farbenfrohe Landschaften und natürlich leckere herbstliche Gerichte – für uns ist der Herbst einfach eine Wohlfühlzeit! Damit wir noch länger etwas von unseren herbstlichen Lebensmitteln haben, sind wir jedes Jahr mit Freude damit beschäftigt, diese in Form von Marmeladen, Säften, Chutneys, Dörrobst usw. haltbar zu machen – ganz nach Omas Vorbild!

Denn auch wenn wir heutzutage keine Angst mehr haben müssen, nicht über den Winter zu kommen: Es ist einfach ein tolles Gefühl, das ganze Jahr über die eigenen Produkte essen zu können. Und auch der Vorgang selbst macht Spaß! Gerade jetzt im Lockdown ist Einkochen, Dörren und Co. für uns eine willkommene Abwechslung zum ansonsten recht eintönigen Alltag. Haben wir euch überzeugt? Dann nichts wie ran an die Kochlöffel!

Marmeladen

Vor allem überschüssige Beeren oder Früchte kann man ganz einfach haltbar machen, indem man sie zu Marmelade verkocht. Man braucht auch gar nicht viele Zutaten: Einfach Beeren und Gelierzucker im Verhältnis 2:1 für ca. 30 min sprudelnd kochen und noch heiß in Einmachgläser einfüllen. Die natürliche und damit gesündere Alternative zu Gelierzucker ist übrigens Pektin, das aus Obstschalen gewonnen wird. Einfach den Gelierzucker durch normalen Zucker ersetzen und pro kg Obst ca. 20 g Pektin zur kochenden Marmelade hinzufügen. Vor dem Abfüllen solltet ihr unbedingt noch den Geliertest machen: Ein paar Tropfen Marmelade auf einem kalten Teller sollten innerhalb weniger Sekunden aufhören zu fließen und stocken.

selbstgemachte Marmeldaden

So lecker! Welche selbstgemachte Marmelade hast du dieses Jahr gemacht?

Säfte

Egal ob als Geschenk oder auf dem eigenen Frühstückstisch – selbstgemachter Saft kommt immer gut an! Auch die Herstellung ist gar nicht so schwierig, wie es auf den ersten Blick wirkt: Dabei ist es nur wichtig, die Früchte gut zu zerkleinern und mit etwas Wasser (die Menge ist unterschiedlich je nach Frucht) 15-20 min köcheln zu lassen. Danach werden die Früchte entweder in einer Presse (Äpfel) oder in einem Entsafter weiterverarbeitet. Der daraus entstandene Saft muss nochmals erhitzt werden (auf ca. 70 bis 80 °C), um Bakterien abzutöten und so den Saft haltbarer zu machen. Dann kann der Saft auch schon in Flaschen abgefüllt werden – dabei müsst ihr aber darauf achten, die Flaschen vorher schon zu erwärmen, denn bei einem zu hohen Temperaturunterschied würden sie zerspringen.
Tipp: Wenn ihr weder Presse noch Entsafter habt, könnt ihr die weich gekochten Früchte auch ganz einfach durch ein mit einem Tuch ausgelegten Sieb drücken

Sirup herstellen

Ein schönes Etikett draufkleben und fertig ist das selbstgemachte Weihnachtsgeschenk. 🙂

Apfelmus

Eine weitere süße Verführung, von der wir nicht genug kriegen können – und auch noch vielseitig einsetzbar. Bei uns gibt’s Apfelmus zum Kaiserschmarrn, zu Schupfnudeln oder auch gerne einfach nur so. Zubereitet wird das ganze mit klein geschnittenen Äpfeln, die mit möglichst wenig Wasser weich gekocht und danach püriert werden. Zusätzlich darf man hier gerne noch Nelken, Zimt oder Zucker je nach Geschmack dazugeben. Um es länger haltbar zu machen, kann man auch Apfelmus ganz unkompliziert noch heiß in Gläser abfüllen.

Einkochen im Herbst

Gerade wenn es draußen ungemütlich ist, nehmen wir uns gerne Zeit für's Selbermachen.

Chutney

Es ist das Einkoch-Gericht schlechthin und kann sowohl aus Obst als auch aus Gemüse zubereitet werden: Chutney kommt in unzähligen Variationen vor. Online findet man so ausgefallene Geschmacksrichtungen wie „Pfirsich-Honig“, „Mirabellen-Bananen“ oder „Quitten-Meerrettich-Chutney“. Doch alle Chutneys haben gemeinsam, dass eine Kombination aus Obst/Gemüse und Gewürzen zusammen mit Essig (und evtl. noch Wein) gekocht wird. Haltbar wird es durch den Essig, vor allem aber durch das luftdichte Verschließen im Glas. Ist der Einkoch-Prozess erst einmal abgeschlossen, hat man ein vielseitig verwendbares Produkt, z. B. als Sauce für Fleisch oder Getreidegerichte, aber auch als Gemüsebeilage.

Gedörrtes Obst

Dörrpflaumen, getrocknete Birnen und Apfelringe sind tolle Snacks für Jung und Alt – und auch noch einfach in der Zubereitung! Im Grunde könnte man Dörrobst sogar im Backofen zubereiten, die stromsparendere Variante ist allerdings das Dörren in einem Dörrautomat, da es 1 bis 2 Tage dauert, bis die Früchte trocken genug sind. Aber keine Sorge, eure Arbeitszeit ist hier wirklich kurz: Einfach das Obst entkernen, in die gewünschte Form schneiden (Pflaumen halbieren, Birnen vierteln und Äpfel in Scheiben schneiden) und den Dörrapparat auf ca. 55 °C einstellen – den Rest erledigt das Gerät für euch! Dass die Früchte fertig sind, erkennt ihr daran, dass sie trocken aber noch dehnbar sind. Bei richtiger Trocknung kann Trockenobst bis zu 9 Monate lang gelagert werden (angeblich – bei uns ist es immer schon viel früher weg).

Selbstgemachte Geschenke

Gesund snacken kann man mit Dörrobst auf jeden Fall.

Fermentierte Lebensmittel: Sauerkraut

Hipster-Restaurants und Influencer haben das Fermentieren von Lebensmitteln zu einem neuen Trend gemacht. Tatsächlich wird diese Form der Haltbarmachung aber schon seit 10 000 Jahren praktiziert. Das wahrscheinlich bekannteste fermentierte Lebensmittel ist Sauerkraut, das durch die Gärung von Kraut entsteht. Ihr habt Lust euren nächsten Braten mit selbstgemachtem Sauerkraut zu veredeln? Kein Problem, denn um Sauerkraut selbst herzustellen, müsst ihr nur das Kraut klein schneiden, salzen, (eventuell noch Kümmel und Wacholder hinzufügen,) luftdicht verschließen und die Milchsäurebakterien ihre Arbeit machen lassen – der Vorgang dauert zwar einige Wochen, aber danach könnt ihr mit Stolz behaupten, euer eigenes Sauerkraut gemacht zu haben!

Kraut fermentieren

Selbstgemacht schmeckt gleich noch besser - finden wir!

Na, seid ihr schon in Ausprobier-Laune? Für alle, die auch im Urlaub mehr über nachhaltige Zubereitung von Lebensmitteln erfahren wollen, haben wir noch eine ganz besondere Empfehlung: Das Naturidyll Hotel Steinschalerhof versorgt seine Gäste mit frischen Produkten aus dem eigenen Garten und ist selbst auch ein Meister im Haltbarmachen. Von der selbstgemachten Marmelade am Frühstückstisch bis hin zu Bio-Gemüse aus den Steinschaler Naturgärten wird man hier als Gast ökologisch nachhaltig und mit viel Liebe versorgt. Im Wildkräuterkochkurs können Interessierte sogar lernen, selbst köstliche Gerichte aus Wildpflanzen zu zaubern.

Blütenernte Steinschalerhof

Die Kräuter aus dem Garten werden im Naturidyll Hotel Steinschalerhof zu Köstlichkeiten weiterverarbeitet.

Interview mit Melli von NomNom

Vegan Backen - Interview mit Melanie von NomNom

Vegetarier, Veganer oder "Allesesser" – bei den Naturidyll Hotels sind alle herzlich willkommen.

In den Naturidyll Hotels erlebst du kulinarische Höhenflüge auch ohne tierische Produkte. Unsere Chefköche bekochen dich gerne mit Kreativität und Herz. Es ist uns ein spezielles Anliegen, dass sich auch Vegetarier, Veganer und Allergiker wohlfühlen.

Über den veganen "Trend" kann man sagen was man will. Er ist und bleibt ein fixer und wichtiger Bestandteil unserer Gesellschaft sowie im Tourismus. Schließlich ist es unser Ziel alle Wünsche unserer Gäste zu erfüllen.

Heute haben wir mit einer veganen Bäckerin ein wenig geplaudert. Melanie Kröpfl ist vegane Buchautorin und Bäckerin aus Wien und bäckt und schreibt selbstständig auf nomnombymelli.com 
Wir haben uns heute mit ihr zusammengesetzt und ein wenig über das vegane Backen geplaudert. 🙂 Viel Spaß beim Lesen:

Interview mit Melanie

 

Naturidyll: Du schreibst auf deiner Homepage, dass deine vegane Reise 2011 begonnen hat. Lebst du seitdem komplett vegan? Warum hast du dich für einen veganen Lifestyle entschieden?

Melli: Ja, ich lebe - soweit wie es mir möglich ist - komplett vegan. Dafür entschieden habe ich mich nach einer langen Recherche für meine Diplomarbeit zum Thema "Vegan und gesund". Das Thema Ernährung hat mich schon immer interessiert. Ich habe schon Kind aufgehört, Fleisch zu essen. Und immer wieder kam dann die Frage in mir hoch: "Warum verzichten manche Menschen neben Fleisch auch auf die anderen tierischen Produkte?" Nachdem ich mich dann eingehend informiert habe, wurde mir klar, warum. Ich möchte dieses große, unnötige Tierleid nicht mehr unterstützen.

 

Naturidyll: Was ist am veganen Backen so besonders? Ist es schwierig für einen Laien vegane Torten/Kuchen zu kreieren?

Melli: Am Anfang war veganes Backen eine riesige Umstellung und recht schwer umzusetzen. Wenn du bei einem konventionellen Rezept einfach statt den Eiern einen veganen "Ei-Ersatz" verwendest, entsteht selten etwas Schmackhaftes. Daher habe ich die Basisteige in rein pflanzlicher Version neu kreiert - so simpel, aber auch so authentisch wie möglich. Mein Ziel ist es, dass meine Süßspeisen nicht "gesund" oder "vegan" schmecken, sondern lecker und vertraut. Ich möchte zeigen: Du musst nicht auf deine geliebte Schwarzwälder Kirsch Torte oder deinen Kaiserschmarren verzichten, nur weil du keine Eier essen solltest.

 

Naturidyll: Welche vegane Alternativen verwendest du zu herkömmlichen Produkten?

Melli: Ich halte es so einfach wie möglich: Sonnenblumenöl statt Butter, Mandelmilch statt Kuhmilch und Backpulver statt Eiern. Natürlich ist die genaue Zusammenstellung vom jeweiligen Rezept abhängig, aber mein Plan ist es, so wenig exotische Zutaten wie möglich zu verwenden, um den Menschen den Zugang zum Thema veganem Backen zu erleichtern.

 

Naturidyll: Du hast in der Branche ja schon internationale Erfahrung gemacht, bist du der Meinung, dass es im Vergleich zu 2014 (als du in New York das Vegan Baking Bootcamp absolviert hast) jetzt mehr VeganerInnen gibt?

Melli: Auf jeden Fall! Es hat sich so viel getan die letzten Jahre! Vor ca. 10 Jahren, als ich mich entschieden habe, meine Ernährung umzustellen, war das Angebot in den Supermärkten noch minimal. Damals habe ich mich noch durch Reformhäuser suchen müssen, um einen veganen Käse oder Sojajoghurt zu bekommen.
Und ich kannte damals auch keine einzige vegan lebende Person, die mich unterstützen hätte können. Mein erster Kontakt zu "Gleichgesinnten" war, als ich mich für die Praktikumsstelle bei der Veganen Gesellschaft Österreich beworben habe. Damit fing es an, dass ich mich endlich zu dem Thema austauschen konnte und mich auch bestärkt gefühlt habe auf meinem Weg. Und nun gibt es so viel tolle vegane Veranstaltungen, bei denen du eine Menge an veganen und vegan-interessierten Menschen triffst. Es ist toll, diese Entwicklung beobachten zu können!

 

Naturidyll: Vegan Lifestyle – Trend oder Lebenseinstellung?

Melli: Wenn es dabei hilft, dass das Thema Veganismus in den Medien präsent ist, darf es gerne ein Trend sein. Wenn die Menschen sich dann für diese Lebensweise entscheiden und dabei bleiben, wird sowieso eine Lebenseinstellung daraus. Und zwar eine, die wahnsinnig gut tut!

 

Naturidyll: Erzähl uns von deinem neuen Backbuch NomNom, was erwartet uns darin?

Melli: In meinem neuen Backbuch "NomNom!" habe ich Torten- und Dessert Rezepte gesammelt, die ich in meiner veganen Bakery "NomNom" (2015-2019) entwickelt habe. Die Lieblinge meiner KundInnen waren immer Punschkrapfen, Cremeschnitten, Bananenschnitten und Cupcakes. Und jetzt, wo es die Bakery nicht mehr gibt, können diese zuhause nachgebacken werden. Und das Buch zeigt wieder, dass aus einfachen, natürlichen Zutaten alle Klassiker der süßen Küche wunderbar umzusetzen sind.

 

Naturidyll: Zu guter letzt wollen wir jetzt natürlich von dir wissen, was dein liebstes Veganes Gericht und deine liebste vegane Süßspeise ist?

Melli: Wenn es um pikante Speisen geht, halte ich es sehr einfach: Buntes Ofengemüse mit Räuchertofu ist mein all time Favorit. Meine liebste Süßspeise ist der Punschkrapfen. Obwohl ich regelmäßig blechweise Punschkrapferl backe, da diese sehr beliebt sind, habe ich mich noch immer nicht satt an ihnen gegessen.

 

Vielen Dank für das Interview liebe Melli 🙂

 

Das vegane Backbuch "NomNom" ist hier erhältlich.

Vegan Backen - NomNom

40 Tage Fleischlos - Abendessen Edition

40 Tage Fleischlos - Abendessen Edition

Die Hälfte der Fastenzeit haben wir schon hinter uns und wir müssen sagen, wir sind immer noch richtig fleissig dabei 🙂 Damit auch bei euch wieder viel Motivation dazukommt, haben wir heute ein richtig cooles Gewinnspiele für euch mit im Gepäck <3 Aber dazu später mehr bzw. weiter unten.

Abendessen Edition

In diesem Beitrag legen wir den Fokus auf das Abendessen. Auch hier haben wir wieder einige köstliche Rezepte unserer Naturidyll Hotels für euch zusammen geschrieben. Beginnen wir mit einem ganz traditionellem Gericht aus Tirol.

Tiroler Tradition bei dir zuhause mit Tiroler Käsespätzle. Im Naturidyll Hotel Metzgerwirt bekommst du köstliche Käsespätzle ganz traditionell mit Berg- oder Graukäse. Einmal wöchentlich gehts für die Hotelgäste rauf zur Legeralm, wo es uriges Senneressen gibt inkl. Käsespätzle mit Krautsalat, frischer Milch und natürlich einem Almschnapserl 😉 sieht dann so aus:

Käsespätzle mit Graukäse (wahlweise mit veganem Käse)

Natürlich kannst du dir die Spätzle auch fertig kaufen aber weil es selbst gemacht immer noch am besten schmeckt haben wir dir hier noch das Rezept für die Spätzle an sich aufgeschrieben:

Spätzleteig:

  • 250 g griffiges Mehl
  • 3 Eier
  • Salz
  • lauwarmes Wasser

Weitere Zutaten:

  • Butter
  • 100g Graukäse (wer es nicht so intensiv mag, der kann auch 50g Bergkäse und 50g Graukäse nehmen)
  • Petersilie
  • Salz und Pfeffer

Die Spätzle sind in wenigen Minuten fertig, alles was du dazu brauchst ist ein Spätzlesieb. Also los gehts:

  1. Verarbeite das Mehl, die Eier und das Salz zu einem Teig. Der Teig sollte nicht zu fest sein, gib ggf. etwas lauwarmes Wasser dazu. Wenn der Teig dann zähflüssig ist, kannst du ihn durch das Spätzle Sieb ins kochende Salzwasser lassen. Einmal aufkochen lassen und dann aus dem Wasser geben. Schrecke die Spätzle kurz mit kaltem Wasser ab.
  2. Zwiebel fein hacken und in der Pfanne mit Butter anbraten.
  3. Spätzle hinzugeben und den Käse darauf verteilen und unterheben.
  4. Sobald der Käse geschmolzen ist noch fein abschmecken und mit Petersilie garnieren.

 

In gesundheitsfördernder Höhenlage liegt das Naturidyll Hotel AlpenOase Sonnhof. Fernab von jeglichen Stress und Menschenmassen kannst du dort in vollen Zügen die Natur und natürlich auch vegane Köstlichkeiten genießen. Das Küchenteam freut sich auf Abwechslung und probiert gerne Neues aus. Wir möchten euch ein veganes Curry vorstellen.

Veganes Kichererbsen Süßkartoffel Curry

Zutaten:

  • eine halbe Lauch Stange
  • 400 ml Joya Kokosmilch
  • 120 g Champignons
  • 200 g Süßkartoffeln
  • 1 Handvoll Erdnüsse
  • 2 EL Currypaste
  • 1 g Kurkuma
  • 250 g gekochte Kichererbsen
  • Salz und Pfeffer
  • 1 Packung Joya Tofu
  • 1 kleine Chili

Die Zubereitung ist nicht schwer und nach 20 Minuten kannst du deine Curry schon genießen.

  1. Süßkartoffeln, Champignons und Tofu in kleine Würfel schneiden sowie den Lauch fein schneiden.
  2. In einem Topf oder in einer großen Pfanne nun den Lauch mit etwas Chili in Olivenöl anschwitzen. Dann die Erdnüsse dazu geben, achte darauf, dass diese nicht anbrennen.
  3. Jetzt kannst du die Süßkartoffeln und den Tofu hinzufügen und mit anbraten. Zum Schluss gibst du die Champignons dazu und schwitzt diese mit an. Jetzt noch den geriebenen Ingwer dazugeben.
  4. Etwas köcheln lassen und dann die Kichererbsen hinzugeben.
  5. Wenn alles schön angebraten ist, kannst du die Kokosmilch hinzugeben und das ganze mit Salz, Pfeffer, Currypaste und Kurkuma abschmecken.
  6. Jetzt warten wir eigentlich nur mehr darauf, dass die Kartoffeln durch sind.

 

Im Naturidyll Hotel Magdalena gibt es jeden Tag ein - wie sie es direkt im Hotel nennen - tierfreundliches Menü für alle Vegetarier und Veganer 🙂 Das Besondere am Naturidyll Hotel Magdalena ist, dass es ein Hundehotel ist und du dort sogar im Restaurant dein Menü mit deinem geliebten Vierbeiner genießen kannst <3

Ratatouille 

Zutaten:

  • 1 Melanzani
  • 1 Zucchini
  • 1 Karotte
  • 1 Paprika
  • 4 Tomaten
  • 1 Zwiebel
  • 3 Knoblauchzehen
  • Rosmarin und Thymian
  • Zucker, Salz, Pfeffer
  • Olivenöl
  • Reis

Für die Zubereitung solltest du dir doch ein wenig mehr Zeit einteilen, schließlich gibt es einiges zu schnipseln 🙂

  1. Entferne die Haut bei den Tomaten und schneide das komplette Gemüse in kleine Stücke.
  2. Falls du frische Kräuter benutzt, hacke diese gleich klein.
  3. Als erstes braten wir die Karotten scharf in Olivenöl an, dann kommen nacheinander die Paprika, Zucchini, der Zwiebel und die Melanzani dazu. Lasse das Gemüse bei mittlerer Hitze köcheln.
  4. Jetzt die Tomatenstücke und den gepressten Knoblauch untermengen, und eine Brise Zucker hinzufügen.
  5. 20 Minuten köcheln lassen.
  6. In der Zwischenzeit den Reis kochen.
  7. Das Ratatouille mit den Kräutern sowie mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit Reis servieren.

MAHLZEIT 🙂

Gewinne ein Joya Paket mit den neusten Joya Produkten.

 

Gewinnspiel

Wie bereist in den vorherigen Blogbeiträgen sowie auf Facebook angekündigt, gibt es ein weiteres Joya Paket zu gewinnen 🙂 Doch dieses Mal ergänzen wir deine Gewinnchance um einen weiteren Gewinn. Denn vor allem im Naturidyll Hotel Steinschalerhof wird sehr gerne mit den Joya Produkten vegetarisch und vegan gekocht. Also haben wir heute für euch einen Naturidyll Hotel Gutschein für zwei Übernachtungen für zwei Personen inkl. Halbpension im Naturidyll Hotel Steinschalerhof mit im Gepäck. Diesen könnt ihr gemeinsam mit dem Joya Paket gewinnen.

Wie kannst du gewinnen? Erzähl uns in den Kommentaren, welches Rezept der 40 Tage Fleischlos Kampagne dir am besten gefällt und du gerne nachkommen möchtest. Das Gewinnspiel läuft bis zum 01. April 2020 um 23.59 Uhr.

 

Ruhige Stimmung im Wassergartenhaus mit der Teichbrücke im Naturidyll Hotel Steinschalerhof

Teilnahmebedingungen:

Zu gewinnen gibt es einen Gutschein für 2 Übernachtungen für 2 Personen inklusive Halbpension im Naturidyll Hotel Steinschalerhof. Der Gutschein ist ab Ausstellungsdatum ein Jahr gültig. Einzulösen je nach Verfügbarkeit in Absprache mit dem Hotel. Das Gewinnspiel beginnt mit der Veröffentlichung des Blogbeitrags "40 Tage Fleischlos - Abendessen Edition".  Teilnahmeschluss ist Dienstag, der 01.04.2020 um 23.59 Uhr. Teilnahmeberechtigt sind natürliche Personen, die ihren Hauptwohnsitz in Österreich, Südtirol, Deutschland oder der Schweiz haben sowie älter als 18 Jahre sind. Um teilzunehmen, muss ein Kommentar unter diesen Beitrag hinterlassen werden, worin steht, welches Rezept der "40 Tage Fleischlos Kampagne" gerne nachgekocht werden möchte. Der Gewinner/Die Gewinnerin wird per E-Mail benachrichtigt. Gewinner müssen sich innerhalb von 14 Tagen melden, um den Gewinn zu bestätigen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen und der Gewinn kann nicht in bar abgelöst werden. Mit dem hinterlassen eines Kommentars, erklären sich  die Teilnehmer mit den Teilnahmebedingungen einverstanden.

Datenschutzhinweis: Daten, die im Zuge dieses Gewinnspiels an uns übermittelt werden, werden nur für die Dauer des Gewinnspiels aufgehoben und nur zur Ermittlung eines Gewinners/einer Gewinnerin (nach Zufallsprinzip) verwendet. Nach Ablauf des Gewinnspiels werden alle Daten gelöscht. Mehr über unsere Datenschutzbestimmungen erfahren Sie hier.

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