Natürliche Schneckenabwehr für deinen Garten

9 Tipps zur natürlichen Schneckenabwehr im Garten 

Ein eigener Garten hält ja viele Freuden bereit. Nacktschnecken gehören aber mit Sicherheit nicht dazu. Wie wird man aber die kleinen Unruhestifter wieder los, ohne unnötige Chemie zu verwenden? Wir haben für euch 9 Tipps, wie ihr Schnecken auf natürlichem Wege aus eurem Garten verbannt! 

 

9 natürliche Mittel gegen Schnecken im Garten 

1.Schneckenfresser anlocken 

Was haben Igel, Kröten, Amseln, Stare und Spitzmäuse gemein? Sie alle haben Schnecken zum Fressen gern! Um diese natürlichen Schneckenfresser aber überhaupt erst anzulocken, ist es wichtig, den Garten insektenfreundlich zu gestalten, da Insekten die Hauptnahrungsquelle dieser natürlichen Schneckenbekämpfer sind. Hecken und verschiedene (Wild-)Blumenarten sind hier gute Voraussetzungen dafür, dass Insekten sich wohlfühlen. Ein weiterer natürlicher Feind der Schnecken ist der Tigerschnegel. Dieser wird oft mit Nacktschnecken verwechselt, ist aber an seiner schwarz-gefleckten Maserung erkennbar. Auch Enten (z. B. Indische Laufenten) und Hühner beteiligen sich nur zu gern an der Schneckenabwehr. Da Schnecken für die meisten Tiere aber nur einen kleinen Teil ihrer Nahrung ausmachen (und oft schmackhaftere Bissen wie Insekten oder Regenwürmer vorgezogen werden), sollte man zusätzlich noch andere Mittel zur Schneckenabwehr einsetzen 

 

2.Mit Pflanzen gegen die Plage 

Nicht nur im Tierreich, sondern auch unter den Pflanzen gibt es natürliche Feinde für Nacktschnecken. Dazu zählen z. B. die Kamille, Zitronenmelisse, Bohnenkraut, Thymian oder Rosmarin. Eine längere Liste findest du hier. Pflanze die Kräuter am besten ringförmig um gefährdete Pflanzen, um diese zu schützen. Ein Nachteil der Schneckenabwehr mit Kräutern ist, dass sie am wirksamsten ist, wenn die Sonne scheint. Bei Regen oder in der Nacht können Kräuter ihren Duft nicht so gut entfalten. Außerdem sind Geschmäcker auch unter Schnecken verschieden und so kann es schon mal vorkommen, dass manche sich dann doch über die Kräuter hermachen.  

Gieße deine Gemüsebeete in den Morgenstunden, Schnecken sind nachtaktiv und mögen es gerne feucht.

3.Beete in der Früh gießen 

Schnecken sind nachtaktiv und lieben Feuchtigkeit. Deshalb sollte man die Beete am besten in der Früh statt am Abend gießen, damit sie in der Nacht schon wieder relativ trocken sind und den Schnecken den Spaß am Herumkriechen ein bisschen verderben. Es kann auch helfen, Pflanzen einzeln (z. B. alle drei Tage, dann dafür aber ausgiebiger) zu gießen. So entstehen keine durchgehenden nassen Flächen und die Schnecken können sich weniger gut fortbewegen. 

 

4.Abwehr mit Kaffee 

Schnecken sind zwar Kaffee-Fans, das kommt ihnen aber teuer zu stehen: Koffein wirkt bei ihnen nämlich wie ein Nervengift und ist in größeren Mengen sogar tödlich für sie. Man kann Schnecken also sehr effizient vertreiben oder vernichten, wenn man Kaffeesatz um die Pflanzen streut oder Bohnenkaffee auf die Blätter sprüht. (Übrigens: Kaffeesatz wirkt auch als Abwehr gegen Ameisen, Läuse und Wespen und eignet sich auch perfekt als natürlicher Dünger.) 

 

5.Schneckenzaun als Barriere 

Sie sind zwar nicht ganz billig, aber dafür eine sichere Methode, um Schnecken fernzuhalten. Durch ihre leichte Abschrägung machen es Schneckenzäune den kleinen Schädlingen nämlich unmöglich drüberzuklettern. Die Zäune müssen allerdings mindestens 10 Zentimeter hoch und gut im Boden verankert sein. Kaufen kann man Schneckenzäune z. B. im Baumarkt. Auch Kupferzäune wirken abschreckend auf Schnecken, da Kupfer für sie giftig ist. 

 

6.Trockene Wege schaffen 

Nicht nur durch Gießen kann man die Feuchtigkeit im Garten beeinflussen. Auch die Wege zwischen den Beeten können durch bestimmte Materialien trocken gehalten werden und so den Garten für Schnecken unattraktiver machen. Dazu zählen z. B. Steinmehl, Kalk, Sägemehl oder Sägespäne. Ein Nachteil bei dieser Variante ist, dass man relativ viel Material braucht (Sägemehl sollte z. B. etwa 5 cm dick gestreut werden). Kalk muss man außerdem regelmäßig z. B. nach einem Regen oder bei starkem Tau erneuern. 

 

7.Richtiges Rasenmähen 

Beim Rasenmähen kann man Schnecken gleich auf zwei Arten bekämpfen, und zwar durch mehr und durch weniger mähen! Klingt unlogisch, ist es aber nicht: Direkt neben den Beeten sollte das Gras möglichst kurz sein, da sich Schnecken am Tag gerne im hohen Gras verstecken. An Stellen, die weiter entfernt von den Beeten sind, ist hohes Gras aber wichtig, um natürlichen Schneckenfressern einen angenehmen Lebensraum zu bieten.  

Im Gemüsegarten haben Pestizide und Chemie keinen Platz! Setze lieber auf natürliche Schneckenabwehr 

8.Absammeln 

Mithilfe von Handschuhen oder einer speziellen Schneckenzange kann man Schnecken ganz einfach einsammeln. Noch leichter wird es, wenn man ihnen davor spezielle Orte bietet, an denen sie sich besonders gerne aufhalten. Dazu eignen sich Verstecke, an denen es auch am Tag feucht und dunkel ist, wie z. B. umgedrehte Blumentöpfe oder Teller. Mit etwas Salat, Gurken oder Zucchinis kann man sie zusätzlich anlocken. Ein Ort, an dem sich Schnecken von Natur aus gerne aufhalten, ist übrigens der Komposthaufen. 

 

9.Schneckenfallen 

Schneckenfallen sind beliebte Mittel zur Abwehr der unliebsamen Eindringlinge. Doch bei der Wahl der Falle gibt es einiges zu beachten. Ein Beispiel dafür sind Bierfallen, die sehr effektiv sind – nur vielleicht sogar etwas zu effektiv, denn tatsächlich locken diese noch mehr Schnecken an, als ohnehin schon im Garten sind. Dasselbe gilt für Schneckenkorn, das zusätzlich auch noch giftig ist, wenn es in den Boden gelangt. Eine gute Alternative dazu sind Lebendfallen, bei denen die Schnecken oben durch ein Loch hineinfallen und dann entweder nicht mehr hinausfinden oder vom Licht, das durch das Loch fällt, abgeschreckt werden. Im Anschluss können die Schnecken dann in ausreichender Entfernung in der Wildnis ausgesetzt werden. Damit liefert man dort lebenden Nützlingen auch wieder Nahrung.  

 

 

Kräuter ernten im Naturidyll Hotel Landhofmühle – garantiert schneckenfrei! 

Und da wir gerade beim Gartenthema sind, haben wir auch gleich noch ein paar Neuigkeiten vom Naturidyll Hotel Landhofmühle für euch. Dort können Gäste nämlich gerade ihre eigenen Kräuter ernten und sich damit ihr Frühstück verfeinern. Pfefferminze oder Ringelblumenblüten für den Tee, Schnittlauch, Oregano oder Basilikum auf das Brot... Kräuter machen den Start in den Tag einfach gleich besser!  

Für alle, denen die Landhofmühle – oh Schande! – noch kein Begriff ist, möchten wir euch einen kleinen Einblick geben, in eines der schönsten Gartenhotels in Österreich. Klein und fein beschränkt sich das Hotel auf zehn Zimmern und zwei Suiten. Die Gäste erwartet daher ein sehr individueller Service, genussvolles Schlemmen der regionalen Leckerbissen vom Buffet und absolute Ruhe – gut vielleicht gelegentlich unterbrochen vom Vogelzwitschern aus dem Garten. Dieser ist zu jeder Jahreszeit ein absoluter Hingucker und lädt einfach dazu ein, sich in einem bequemen Lesesessel in ein Buch aus der Hotel-Bibliothek zu vertiefen. 

 

Genießt ihr auch schon die warmen Sonnenstrahlen in eurem Garten? Da kommt schon direkt Sommerfeeling auf, oder? Wie gut, dass die Naturidyll Hotels schon vorgesorgt haben und tolle Angebote für euren nächsten Urlaub bereithalten. Schaut gerne einmal auf unserer Homepage vorbei und sichert euch einen Platz in eurem Lieblingshotel! 

 

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Genieße den Sommer im urigen Bauerngarten im Naturidyll Hotel Landhofmühle

 

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Zahlreiche Winkel und Ecken sowie ein großer Kastanienbaum bieten schattige Rückzugsorte zum Verweilen an | Naturidyll Hotel Landhofmühle im Südburgenland

 

 

Quellen: 

https://www.nabu.de/umwelt-und-ressourcen/oekologisch-leben/balkon-und-garten/pflege/pflanzenschutz/krankheiten/00546.html 

https://www.smarticular.net/schnecken-im-garten-natuerlich-fern-halten/ 

https://www.smarticular.net/kaffeesatz-im-garten-duenger-schnecken-wespen-kompost-mulch/ 

https://schneckenhilfe.de/schneckenfallen-von-der-kunst-schnecken-zu-fangen/ 

https://www.nabu.de/umwelt-und-ressourcen/oekologisch-leben/balkon-und-garten/pflege/pflanzenschutz/krankheiten/00546.html 

https://schneckenhilfe.de/10-mittel-gegen-schnecken-was-hilft-wirklich-nachhaltig-und-ohne-gift/#Schnecken_Fallen_stellen  

https://schneckenhilfe.de/schneckenfalle-im-test-lebendfalle-fuer-nacktschnecken/ 

 

SG Knolauchblüte Biene Apis mellifera

Frühlingsgarten für Insekten

Gartenarbeit ist etwas Herrliches. Wir lieben es die Hände in die frische Erde zu graben, den Bäumen beim Austreiben zuzusehen und jeden Tag neue Blüten zu finden. Die ersten Aussaaten haben wir auch schon gemacht. Spinat, Pflücksalat und Radieschen gehören zu den robusteren Sorten, die bereits früh im Frühling angepflanzt werden können. Unsere Tomatenpflänzchen fühlen sich in der Zwischenzeit noch im inneren auf unserer Fensterbank wohl.

Sobald die ersten Sonnenstrahlen die Natur aus dem Winterschlaf holen, herrscht draußen ja das summende und brummende Leben. Wir decken den Tisch für die verschiedensten Arten von Insekten in unserem Garten. Denn gerade nach den kalten Wintermonaten ist es für sie umso wichtiger wieder zu Kräften zu kommen. Insekten wie z.B. Hummeln sind gerade auf das Frühjahr angewiesen und sammeln vor allem in dieser Zeit enorm viele Kalorien und Kräfte. Immerhin müssen sie sich um den Nestbau kümmern und natürlich auch um die Bestäubung unserer Pflänzchen.

Pflanzen für Insekten

Neben unserem herrlichen Gemüsegarten ist es uns aber auch wichtig, dass wir verschiedenste blühende Pflanzenarten im Garten haben, um die Insekten besonders im Frühling zu unterstützen. Hier beginnt die Arbeit auch schon sehr oft im Herbst, denn bereits vor den Wintermonaten können Blumenzwiebel in die Beete gebettet werden, damit diese dann bei den ersten wärmeren Temperaturen austreiben können. Somit erfreuen wir uns an einem Meer aus bunten Frühlingsboten und bitten gleichzeitig die Insekten an den reichhaltig gedeckten Tisch. Welche Pflanzenarten perfekt sind für das Frühjahrs-Buffet erfährst du hier.

Schneeglöckchen

Einer der bekanntesten und frühesten Frühlingsboten ist das Schneeglöckchen. Das zarte Blümchen streckt seine Blüten teilweise sogar durch die Schneedecke hindurch. Sie ist hart im Nehmen und bringt den ersten Nützlingen im Jahr wie z.B. der Hummelkönigin wertvollen Nektar und ist optisch natürlich auch sehr schön anzusehen. Sie bevorzugt Plätze unterhalb von Sträuchern und geschützten Beetecken, ihre Blütezeit endet im März.

Blausternchen, Schneestolz, Puschkinie und Krokusse

Diese Blüten in sterngleicher Form lassen Gärtnerherzen höherschlagen und haben ihre Blütezeit von März-April (teilweise sogar schon im Februar). Die Kombination aus diesen vier Pflanzen lässt deinen Garten in herrlichen Farben erblühen und wunderschön anzusehen.

Hasenglöckchen- und Anemonen-Mischung

Diese Mischung kannst du bereits im September des Vorjahres einpflanzen. Die Blütezeit ist ab Ende April bis in den Mai hinein. Hasenglöckchen lassen deinen Garten in Weiß, Violett und Rosa strahlen und bringen ein wenig Abwechslung ins Beet. Die Anemonen sind margeritenähnliche Blüten und präsentieren sich zusätzlich mit der Farbe Blau.

 

Diese wilde Mischung aus Frühlingsblumen wir deinen Garten so richtig strahlen lassen und vor allem viele Nützlinge anziehen. Sie werden es dir danken, dass du ihnen Kraft für die kommende Saison schenkst. Biodiversität spielt gerade in der jetzigen Zeit eine große Rolle in unseren heimischen und öffentlichen Gärten.

6 Tipps für mehr Biodiversität in deinem Garten

Wenn du auch über das ganze Jahr mehr für die Insekten auf deiner Grünfläche machen möchtest, dann haben wir hier 6 Tipps für mehr Biodiversität für dich. Bevor wir aber starten, widmen wir uns noch ganz kurz dem Begriff Biodiversität. Er ist in aller Munde, doch was genau ist das überhaupt?

Unter Biodiversität versteht man die Vielfalt des Lebens. Biodiversität umfasst das Leben auf der Erde in seiner Vielfalt und mit all seinen Wechselwirkungen. Sie wird anhand von drei Ebenen lt. UN-Konvention definiert: 1. Genetische Vielfalt innerhalb der Arten, 2. Artenvielfalt und 3. Vielfalt der Ökosysteme.

Mit seinen geschätzten 68.000 Arten, gemessen an der Größe, ist Österreich ein artenreiches Land. Und dies gilt es aufrecht zu halten.

Biodiversität in deinem Garten:

  • Wildblumen - schaffe einen eigenen Bereich in deinem Garten, wo Wildblumen wachsen und gedeihen können.
  • Totholz - es bringt Lebensräume für Insekten. Insektenholtels, Laub- und Holzhaufen schaffen Lebensräume
  • Gras - lass es ruhig auch mal ein wenig wachsen. Klee und Löwenzahn dabei zu haben ist auch nichts Schlechtes
  • Obst - am besten du setzt auf alte Obstsorten.
  • Blühende Pflanzen - gib auch den blühenden Pflanzen einen Platz in deinem Garten. Vor allem die heimischen Arten locken Bienen und Schmetterlinge und andere nützliche Insekten an
  • Trimmen - verblühte Büsche bietet Wildbienen über den Winter einen Unterschlupf, schneide und trimme sie daher erst im Frühjahr

 

Biodiversität in den Naturidyll Hotels

Das spüren wir ganz stark im Naturidyll Hotel Steinschalerhof. Mit den Steinschaler Gärten und Teichen schafft Hanns Weiß seit Jahren ein Paradies für verschiedenste Insekten. Wildblumen, Wildkräuter, hohes Gras, totes Holz und vieles mehr sind zum Lebensraum für Bienen und Co. geworden. Sein Wissen über seinen Naturgarten gibt er auch sehr gerne an seine Gäste und Besucher:innen weiter.

Hohe Wiesen, wilde Sträucher und ein Meer aus Blüten im Naturgarten vom Steinschalerhof

 

Der Steinschalerteich im Frühling erstrahlt in saftigen Grün

 

Das Blütenparadies für Nützlinge im Steinschaler Naturgarten

 

 

 

Quelle: https://www.sperli.de/gartenblog/fruehlingsanfang-insekten-auf-nahrungssuche/

Winter im Naturgarten im Steinschalerhof

Gemüsegarten im Winter

Im Sommer liefert der Gemüsegarten herrlich frisches Gemüse, duftende Kräuter und knackigen Salat. Im Herbst sagen die Gartenliebhaber ihrem frischen Lebensmittel dann sehr oft Lebewohl und verabschieden sich in die Winterpause. Doch auch im Winter kann der Garten genutzt werden. Vor allem das Hochbeet bietet sich hier perfekt an, denn es bietet durch die Höhe einen besseren Schutz zum gefrorenen Boden.

Hochbeet im Winter

Die Beliebtheit des Hochbeetes ist in den letzten Jahren absolut nicht abgeklungen. Ganz im Gegenteil, immer mehr Menschen entdecken diese Form des Gartelns für sich. Im Garten, auf Dachterrassen sogar auf dem ein oder anderen Balkon entdeckt man die Hochbeete. Doch leider wird es gerade im Winter kaum genutzt, obwohl hier großes Potenzial besteht.

Du kannst darin z.B. mehrjährige Pflanzen überwintern. Kräuter bieten sich hier sehr gut an, diese können überwintert und teilweise sogar währenddessen geerntet werden. Salbei, Thymian und Rosmarin behalten im Winter ihre Blätter und sorgen dann für frischen Geschmack in deiner Küche. Beachte hier aber die richtige Ernte: Zupfe nur einzelne Blätter ab und nicht ganze Stiele - so hat der Frost keine Möglichkeit in die Pflanze einzudringen. Außerdem empfiehlt es sich hier an frostfreien Tagen zu ernten.

Schau dir im Detail an, welche Pflanzen du im Hochbeet überwintern möchtest, denn ggf. ist hier ein zusätzlicher Kälteschutz nötig.

 

Der Winter verzaubert den Garten in eine frostige aber wunderschöne Landschaft

 

Hochbeet zusätzlich schützen

Luftpolsterfolie oder Gartenvlies bieten sich sehr gut an, um das Beet im Winter bei Minusgraden abzudecken. Diese Vorkehrung schützt deine Pflanzen zusätzlich vor Frost und kann ggf. sogar dazu führen, dass sie durch die wärmeren Temperaturen schneller wachsen.

Alternativ kannst du aber mit Laub, Rindenmulch oder Tannenzweigen die Erde im Beet abdecken und so alles vor der Kälte schützen.

Wintergemüse für deinen Garten

Beim Wintergemüse handelt es sich vor allem um Blattgemüse. Hier ist es wichtig zu beachten, dass man - wie vorhin bereits erwähnt - das Gemüse an frostfreien Tagen erntet, um sicher zu stellen, dass die Pflanze auch wieder nachwachsen kann.

  • Feldsalat - diese Art von Salat erhält durch die Kälte einen intensiven Geschmack. Da er jedoch sehr langsam wächst, ist es von Vorteil ihn bereits im September vorzuziehen und dann in das Hochbeet zu setzen. Am besten du schneidest immer nur die oberen Blätter ab und lässt Wurzel und Stamm stehen, dann kann sich die Pflanze regenerieren und wächst wieder nach.
  • Endivien - bis zu -5°C hält der Endiviensalat aus. Meistens wird er bereits im August und September gesät, um dann bis in die Wintermonate hinein geerntet werden zu können.
  • Grünkohl - Er wird erst nach dem ersten Frost geerntet, um so seinen charakteristischen Geschmack zu garantieren. Bis zu -10°C hält der Winterkohl aus. Er wird bereits im Frühjahr angebaut, damit man ihn in den Wintermonaten genießen kann.
  • Pastinaken - war kann die Pastinake bereits im Herbst schon geerntet und verarbeitet werden, doch die Kälte und der Frost schützen diese Gemüse und haltet es frisch. Bis in die Wintermonate hinein kann die Pastinake also geerntet und verkocht werden.
  • Winterspinat - eine Gemüseart, die auf keinen Fall im Hochbeet fehlen darf. Der Winterspinat kann im September/Oktober direkt in das Hochbeet gesät werden, um ihn dann in den Wintermonaten genießen zu können. Wie auch beim Salat gilt hier: Spinat vorsichtig abernten, damit die Pflanze bei milderen Temperaturen wieder austreiben kann.
  • Winterportulak - Diese Robuste Sorte kann von Oktober bis März direkt in das Hochbeet ausgesät werden, denn sie keimt bei 4 - 12°C. Ist der Winterportulak einmal ausgewachsen hält er Temperaturen bis zu -12°C stand. Der Winterportulak kann sowohl wie ein Salat zubereitet werden als auch wie ein Spinat.

Herbstaussaat

Wer sein Hochbeet im Winter nicht nutzen möchte, kann bereits im Herbst für das Frühjahr aussäen. Radieschen, Karotten, Kopf- und Schnittsalate und Kräuter wie Kerbel und Petersilie können anstatt im März bereits im Oktober/November ausgesät werden. Wichtig ist hier, die Samen zusätzlich zu schützen. Am besten du gibst eine Schicht Rindenmulch über die Erde, um so nochmal für wärmere Temperaturen zu sorgen.

 

Das Hochbeet eignet sich perfekt dazu, um Kräuter über den Winter zu bringen

 

Gartenparadies bei den Naturidyll Hotels

Ein absolutes Paradies für Gartenliebhaber ist das Naturidyll Hotel Steinschalerhof. Das familiengeführte Haus im Pielachtal in Niederösterreich ist umgeben von einem riesigen Naturgarten. Hausherr Hans Weiss selbst liebt es seine Gäste durch seinen Garten zu führen und mit ihnen in die Welt der Wildkräuter einzutauchen. Im Gartenhäuschen am See lässt es sich wunderbar entspannen - auch dein Vierbeiner ist herzlich willkommen. Egal zu welcher Tageszeit, im Steinschalerhof wirst du mit Köstlichkeiten aus dem eigenen Anbau verwöhnt - Veganer kommen hier auch richtig auf den Geschmack.

verschneite Landschaft und zugefrorener Teich im Steinschalerhof

 

Quelle: https://www.plantura.garden/gartentipps/gartenpraxis/hochbeet-im-winter

Wassergartenhaus im Naturidyll Hotel Steinschalerhof

Natur pur im Steinschalerhof

Im Pielachtal in Niederösterreich gibt es einen Ort, der die Herzen von Gartenliebhabern, Hundefreunden und Wildkräuterfans höher schlagen lässt. Oder besser gesagt: Wer die Natur liebt, wird auch den Steinschalerhof lieben. 🙂 Wir haben das Naturidyll Hotel Steinschalerhof besucht und nehmen dich in diesem Blogbeitrag mit in die grüne Oase des Wildkräuterexperten nach Niederösterreich. Wir erzählen dir über Dirndl, Bieber und alles, was den Steinschalerhof sonst noch so besonders macht.

Im Tal der Dirndl

Nicht die Trachtenkleidung und auch keine junge Frau ist mit dem Begriff "Dirndl" gemeint. Dirndl ist die typische Frucht der Region und daher wird das Pielachtal auch Dirndltal genannt. Ganz klein ist dir rote Frucht, die von Mitte August bis Ende September geerntet werden kann. Wie so vieles an der Frucht, ist die Dirndl Ernte etwas besonderes. "Die Dirndl erzieht zur Demut", erklärt Hans Weiß, der Inhaber vom Steinschalerhof. Warum das so ist? Die Früchte sind, solange sie am Baum sind, unglaublich sauer und fast ungenießbar. Erst wenn sie zu Boden fallen, sind sie reif. Man muss sich also in Geduld üben und sich anschließend bücken, um die reifen Früchte aufzusammeln. Damit das ein bisschen einfacher ist, werden große Netze unter den Dirndlbäumen ausgelegt. Die Dirndl werden im Steinschalerhof zu verschiedensten Köstlichkeiten verarbeitet.

Die handgemachten Steinschaler Produkte kann man direkt an der Rezeption erwerben.

Hauptsache wild!

"Biodiversität - darum geht's in der Zukunft." sagt Hans Weiß und erklärt in seinem Vortrag über die Steinschaler Naturgärten die Bedeutung der Biodiversität für den Klimawandel. Der Garten sollte Lebensraum für viele Tiere und Pflanzen sein. Was für die Biodiversität das schlimmste ist, was man im Garten machen kann? -Einen gepflegten Garten zu haben. Hauptsache wild lautet also die Devise. Und wild, aber wunderschön und vielfältig, geht's auch in den Steinschaler Naturgärten zu. Auf ca. 20.000 m² erstreckt sich der Naturgarten und versorgt den Steinschalerhof mit saisonalem Gemüse und allerlei Kräutern. Ein wahrer Genuss ist es, durch den Garten zu schlendern und die Vielfalt der Flora und Fauna zu bestaunen.

Mehr verraten wir aber nicht über den Vortrag, der garantiert auch für Herzblut-Gärtner viel Neues mit sich bringt. 🙂 Aber eines ist Gewiss, den eigenen Garten wird man nach einem Besuch im Steinschalerhof garantiert mit anderen Augen sehen.

Steinschalerhof

Ohne chemischen Dünger und mit ganz viel Liebe werden die Steinschalergärten gepflegt und bewirtschaftet.

Ein Paradies für Vierbeiner

Hunde sind, wie in jedem Naturidyll Hotel, auch im Steinschalerhof herzlich willkommen. Ein eigens angelegter Badeplatz für die Vierbeiner im Bach, ein Teich zum Schwimmen und Spielen und Gartenhäuschen mit eingezäunter Freilaufzone zeigen, Hunde sind hier gern gesehene Gäste. Und dann gibt' da natürlich noch das dichte Netz an gut beschilderten Wanderwegen in der Region, das durch seine Weitläufigkeit besticht und so einen Urlaub abseits der Touristenmassen ermöglicht und den Hunden vieeeeel Auslauf bietet.

Und auch Spielkameraden warten schon im Steinschalerhof, denn die Haushunde Paula und Dirndl freuen sich immer über neue Freunde.

Abkühlung für Mensch & Tier findet man an einigen Stellen im Areal vom Steinschalerhof.

Abkühlung für Mensch & Tier findet man an einigen Stellen im Areal vom Steinschalerhof.

Ganz besondere Gäste

Aber Hunde sind nicht die einzigen tierischen Gäste. Der Steinschalerhof ist wohl das einzige Hotel in ganz Europa, das Biber im Garten hat. In den Steinschaler Teichen haben sich mehrere Biberfamilien angesiedelt, die hier von Familie Weiß nicht nur geduldet, sondern herzlich willkommen geheißen werden. Vielleicht fragst du dich jetzt, wie das funktioniert, wo doch Biber oft großen Schaden anrichten? Wichtig ist, dass man den Bibern ihren Lebensraum lässt... waren es doch die Biber, die schon lange vor den Menschen da waren und deren Lebensraum wir uns genommen haben. Damit im Steinschalerhof Biber und Mensch gut zusammenleben, hat Hans Weiß die Umgebung vom Teich immer gut im Blick. Um Bäume, die erhalten bleiben sollen, wickelt er zum Beispiel ein Drahtnetz, damit sie von den Bibern geschützt sind.. alle anderen Bäume dürfen die Tierchen zum Bauen verwenden.

Wusstest du, dass Biber vor mehr als 100 Jahren in Europa fast vollständig ausgerottet wurden? Nicht nur das dichte Fell war beliebt, sondern auch das Fleisch des Bibers war eine beliebte Fastenspeise. In der Fastenzeit ist Fisch, im Gegensatz zu Fleisch erlaubt und da der Biber im Wasser lebt und einen schuppigen Schanz hat, wurde Biber als "Fischgericht" bezeichnet. Unvorstellbar, oder?

Steinschalerhof Biber Teich

Die kleine Insel in der Mitte vom Bild ist die Burg der Biber. Das Häuschen dahinter ist ein Seminarraum, direkt über dem Wasser mit Blick auf die Biberburg, cool oder!

Was ist los im Steinschalerhof?

Wer von seinem Urlaub mehr will als nur entspannen, ist im Steinschalerhof Gold richtig. Immer wieder werden besondere Seminare, Workshops oder Themenwochenenden angeboten. Demnächst stehen folgende Veranstaltungen an, für die es noch freie Plätze gibt:

 

Paula im Steinschalerhof

Urlaub mit Bello im Steinschalerhof

Dein Vierbeiner kann sich dort so richtig austoben.

Ganzjährig buchbar

ab € 178,- pro Person

 

Naturidyll Hotel Landhofmühle

Zu Besuch in der Landhofmühle

Ein Ort zum Verweilen, zum Herunterkommen und Entschleunigen. Ein kleines Paradies mitten im Südburgenland, das ist das Naturidyll Hotel Landhofmühle! Wie gut sich ein Kurzurlaub im kleinsten Naturidyll Hotel anfühlt und was es im Südburgenland zu entdecken gibt, findest du in diesem Blogbeitrag.

Ein geschichtsträchtiges Paradies

Wie es Naturidyll Hotels so an sich haben, liegen sie immer etwas abseits, weg von Städten, großen Straßen und hektischen Regionen. Fast nicht zu finden sind sie - so auch die Landhofmühle. Gut zu erreichen und trotzdem versteckt liegt das Hotel im Ort Minihof-Liebau. Die im Jahr 1860 erbaute Mühle wurde als Lohnmühle betrieben und hauptsächlich von Kleinbauern aus der Region zum Mahlen von Roggen und Weizen benutzt. Über 100 Jahre war sie in Betrieb, ehe ein Hochwasser großen Schaden anrichtete und die Mühle geschlossen wurde. Familie Fartek baute die geschichtsträchtige Mühle 1993/94 zu einer kleinen Pension um. Wo früher die Müller ihr Tagwerk verrichtet haben, verbringen also heute Gäste ihren Urlaub.

Naturidyll Hotel Landhofmühle3

Ein idyllisches Urlaubs-Paradies findet man dort, wo früher Müller ihre Arbeit getan haben.

Die Liebe zum Detail und ganz viel Herzlichkeit

Unter dem großen, 130 Jahre alten, Kastanienbaum steht eine Bank, auf der man gerne Platz nimmt und sich von der Sonne, die durch die Baumkrone glitzert, bescheinen lässt. Überall im Innenhof und rund um das Hotel findet man gemütliche Ecken, liebevolle Details und idyllische Rastmöglichkeiten. Ob mit einem guten Buch, oder nur mit den eigenen Gedanken ausgestattet, ist hier der ideale Platz zum Ankommen und Verweilen. Aber das wahre Herz eines jeden Hotels ist nicht die Umgebung, sondern es sind die Menschen, die es betreiben. In der Landhofmühle ist es Familie Fartek, die den Gästen hier ein Urlaubsparadies geschaffen hat.

Schon bei der Ankunft nimmt sich Claudia für jeden Gast die Zeit zu plaudern und setzt sich auf ein Getränk mit ihnen zusammen. Herzlicher kann man nicht empfangen werden. Kein Wunder, dass der Großteil der Gäste immer wieder in die Landhofmühle kommt. Manche kommen jedes Jahr, andere waren zuletzt als Kinder hier und reisen nun mit der eigenen Familie an. Eines ist aber gewiss: Dieses paradiesische Fleckchen im Südburgenland lässt niemanden mehr los. 🙂

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Der große Kastanienbaum im Innenhof ist Treffpunkt, Schattenspender und Geschichtenerzähler zugleich.

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Die Liebe zum Detail spiegelt sich auch in den Zimmern wieder.

Die wichtigste(n) Mahlzeit(en) am Tag

"Von guten Sachen kann man nie genug haben.", sagt Claudia während sie mit den Gästen am Frühstücksbuffet plaudert. Und recht hat sie! Das Frühstück ist in der Landhofmühle ein Highlight. Neben dem klassischen Frühstücksbuffet gibt es kleine Gourmet Häppchen - jeden Tag zaubert Claudia neue Köstlichkeiten. Möchte man sich durchkosten, muss man das sofort machen, denn morgen gibt es schon wieder neue Kreationen. Auch die Frühstücksterrasse hat es in sich und bietet im Halbschatten einen Blick auf den kleinen Bach, der einst die Mühle antrieb.

Frühstück im Hotel Landhofmühle

Köstliches Frühstück mit herrlichem Ausblick im Hotel Landhofmühle.

Da in der Landhofmühle nur Frühstück angeboten wird, haben die Gästen noch mehr Möglichkeiten die Umgebung zu entdecken, denn das Abendessen verbindet man mit einem Tagesausflug und kehrt einfach am Heimweg in einem Restaurant ein. Natürlich holt man sich zuerst bei Claudia die besten Tipps rund um Kultur und Kulinarik.  Aber aufgepasst, wer Claudia um Empfehlungen fragt, der wird noch ein paar Tage an den Urlaub dranhängen wollen, denn es gibt viel zu sehen! Claudia kennt die Region, alle Ausflugsziele, Restaurants und Geheimtipps in und auswendig. Wer ein Programm für einen Tag sucht, ist nach einem Gespräch mit Claudia für die nächsten Wochen versorgt. 🙂

Naturidyll Hotel Landhofmühle

Mit den besten Empfehlungen von Claudia findet man in der Umgebung kulinarische Highlights.

Die Urlaubsregion Südburgenland

Nach dem Frühstück machen sich die Gäste auf um die Region zu erkunden. Ein gemütlicher Tag in der Therme, eine Rad-Tour durch die hügeligen Weinregionen oder ein Besuch auf einer Burg - hier im Südburgenland gibt es viele Möglichkeiten um einen Urlaub zu füllen! Auch die Steiermark ist nur einen Katzensprung entfernt und wartet mit attraktiven Ausflugzielen wie der Zotter Schokoladenfabrik oder der Riegersburg. Wer lieber die Natur im Südburgenland erkundet, wird sich für eine Kanufahrt im Naturpark Raab begeistern können. Ein Kulturelles Highlight im August ist die Operette "Die lustige Witwe" auf Schloss Tabor. Von 5. - 15. August wird das Musiktheater aufgeführt und wird wohl auch vielen Gästen der Landhofmühle einen unvergesslichen Abend in der Kulisse von Schloss Tabor bescheren.

 

Dein Urlaubsherz hat beim Lesen höher geschlagen und du sehnst dich nach einer Auszeit fernab vom traditionellen Pauschalhotel? Dann findest du hier mehr Infos zur Landhofmühle oder kannst uns hier eine unverbindliche Anfrage senden.

 

Wir finden, Nichts beschreibt ein Hotel besser, als die Rückmeldung von zufriedenen Gästen. Darum möchten wir Dir dieses Gedicht nicht vorenthalten. <3

Im Hotel Landhofmühle wurden wir von Frau Fartek sehr herzlich empfangen.

So hat unser Urlaub in dem ruhigen Zimmer fröhlich angefangen!

 

Ein kleiner Spaziergang rund ums Haus hat uns sehr gefallen und tat uns wohl,

die regionalen Informationen von Frau Fartek waren echt toll!

 

Auch Herr Maximilian war sehr aufmerksam und nett, 

geschlafen haben wir sehr gut in unserem Bett!

 

Das Frühstück gab es auf der Gartenterrasse,

der Kaffee mundete uns Tasse für Tasse!

 

Ja, nun waren wir fast sprachlos und konnten nur staunen und wählen,

und die köstlichen Variationen auf unseren Teller stellen!

 

Die Köche hier in der Landhofmühle kann man nur loben,

jedes Gericht ist einfach ein Gedicht!

 

Hier schmeckt alles so köstlich und fein,

ob Steinpilzbutter, Aufstrich, Müsli oder Kuchen,

dergleichen kann man anderswo lange suchen!

 

Das Frühstücksbuffet war aber noch gar nicht alles, echt fein,

täglich gab es noch eine Überraschungsspeise, das mußte sein!

 

Gekocht und angerichtet mit so viel Liebe und Können,

da mußte man sich doch ein Stück mehr gönnen!

 

Jedes Gläschen ein Gedicht,

zu viel des Guten, davon man noch lange spricht!

 

Außerdem war für alles so fürsorglich gesorgt,

ohne Worte wurde die Theatertasche sehr gerne geborgt!

 

Freundlichkeit ist in diesem Hause ganz groß geschrieben,

sehr gerne wären wir noch länger geblieben!

Naturidyll Hotel Küchenkräuter

12 Kräuter, die in keiner Küche fehlen dürfen

Was wäre unser Lieblingsauflauf, die Pizza vom Italiener oder der sonntägliche Braten ohne Kräuter? Ganz schön langweilig wahrscheinlich! Aber was sind eigentlich die wichtigsten Kräuter, die in keiner Küche fehlen dürfen?

Die Klassiker:

Petersilie
Wir erwähnen sie eigentlich nur der Form wegen, denn eigentlich braucht die Petersilie gar keine Vorstellung. Vielleicht ist das grüne Kraut deshalb so beliebt, weil es so vielseitig ist und zu fast jedem Gericht passt – und wenn schon nicht als geschmackliche Bereicherung, dann zumindest als Dekoration. Die Petersilie gibt es übrigens nicht nur in der verbreiteten krausen, sondern auch in der intensiver schmeckenden glatten Form.

Schnittlauch
Ein weiterer Star unter den Kräutern ist der Schnittlauch. Sei es in Salaten oder Saucen, in Kombination mit Topfen oder auf das Butterbrot: Durch die leicht scharfe Note sorgt der Schnittlauch für einen besonderen Geschmack. Die grünen Halme können z. B. auch als Ersatz für Zwiebeln verwendet werden.

Kresse
Als Alternative zum Schnittlauchbrot kann auch mit Kresse ein Butterbrot zum geschmacklichen Erlebnis werden. 😉 Außerdem lässt sich dieses beliebte Kraut – auch ohne grünen Daumen – ganz leicht selbst züchten und bringt so etwas Grün in die Wohnung.

Dill
Vor allem FischliebhaberInnen wird Dill vermutlich bekannt sein: Das frische Kraut (oder die Samenform davon) gibt vor allem Seefisch einen unvergleichlich guten Geschmack. Am besten genießt man es frisch, d. h. in der Erntezeit im Frühsommer.

 

Für das Italien-Feeling

Basilikum
Okay, eigentlich könnte man Basilikum auch zu den Klassikern zählen. Egal ob als unverzichtbare Zutat für Tomaten-Mozzarella, als geschmacklicher Bonus in Salaten oder zur Deko auf die Pizza: Wir lieben Basilikum in jeder Form!

Oregano
Nudelsauce ohne Oregano? Möglich, aber sinnlos, finden wir! Schließlich ist es gerade der würzige, leicht scharfe Geschmack, durch den Pizza, Pasta und Co. erst so richtig ihren Geschmack entfalten.

Rosmarin
Bei Fleischgerichten nicht wegzudenken und ein echter Profitipp fürs Braten und Grillen: Rosmarin duftet nicht nur wunderbar, sondern verfügt auch über ätherische Öle, die den Appetit anregen. Also am besten gleich die ganzen Zweige in den Topf geben und auf diese einfache Weise Gerichte mit Geflügel oder Schwein ein bisschen aufpeppen!

Thymian
Der scharfe und leicht bittere Thymian ist ebenfalls ein oft verwendetes Kraut für Fleisch- aber auch Kartoffelgerichte. Eine Besonderheit beim Thymian ist, dass er in der getrockneten Form ein stärkeres Aroma entwickelt als das frische Kraut.

 

Frischekick gefällig?

Minze
Die Hugo-Fans unter uns werden es bestätigen: Minze ist unverzichtbar im Trendgetränk. Aber nicht nur in sommerlichen Drinks, auch als Verzierung auf Desserts macht die Minze eine gute Figur. Für Genießer also ein absolutes Muss in der Küche.

Zitronenmelisse
Mild und zart nach Zitrone duftend ist die Zitronenmelisse. Daher eignet sie sich ideal für die Herstellung von Sirups und verfeinert verschiedenste Gerichte mit einem Frische-Kick. Unser Tipp: Ein paar Blätter Zitronenmelisse in einen Krug Wasser und den ganzen Tag über Frische genießen.

 

Die Herben

Bohnenkraut
Wie Pfeffer schmeckt das Bohnenkraut und wird am liebsten in... Überraschung - Bohnengerichten verwendet. Zum Kochen verwendet man ganze Zweige, die man für längere Zeit mitköcheln lässt.

Lorbeer
Der Loorbeerstrauch kann ein stattliches Alter erreichen und ist aus Sauerkraut, Braten und Fonds kaum wegzudenken. Denn erst der herbe, intensive Geschmack des Lorbeerblatts vollendet die Köstlichkeiten.

Majoran
Jetzt wird's deftig! Ob würzige Hackgerichte, Bratwürste oder andere Fleischgerichte - der Majoran veredelt alle herzhaften Gerichte. Aber nicht nur zu Fleisch, auch Gemüsegerichte, Aufläufe oder Bratkartoffeln rundet der Majoran geschmacklich ab.

 

Mhmmm, wir wünschen dir schon jetzt viel Spaß beim Kochen und Verfeinern! Welche Kräuter sind deine Lieblinge in der Küche?

Willst du mehr über einen eigenen Kräutergarten wissen? Dann ist unser Blogbeitrag "10 Kräuter, die du in deinem Garten haben solltest" genau das Richtige für dich!

Verfeinern mit Kräutern

Verfeinert mit Kräutern schmeckt jedes Gericht!

 

Quelle:  https://www.kueche-co.de/inspiration/magazin/rund-um-leben-genuss/kuechenkraeuter

Mein Garten im März Naturidyll Hotels

Mein Garten im März

Die Tage werden länger, die ersten Frühlingsblumen strecken schon vorsichtig ihre Triebe aus der Erde und auch die Temperaturen klettern langsam aber sicher über den Nullpunkt hinaus. Kein Zweifel, es wird auch dieses Jahr wieder Frühling! 😉 Und das Schönste daran: die Gartenarbeit ruft!

Erste Vorbereitungen

Bereits vor ein paar Tagen bin ich losgezogen und habe meinem kleinen Fleckchen Erde nach dem harten Winter ein bisschen Liebe angedeihen lassen. Das bedeutete also Rasen abrechen, Blumenbeete von der Mulchschicht, die ich im Herbst dort aufbereitet habe, befreien und vereinzelt Unkraut jäten. Auch der Boden sollte man im Frühling aufharken, damit die Mikroorganismen in der Erde wieder mehr Sauerstoff bekommen. Für den Rosenschnitt ist es bei uns noch zu früh, denn die Rosen schneidet man zur Forsitienblüte, die bei uns in der Oststeiermark erst im April ist – daher also noch keine Eile.

Asia Salat im Garten anbauen

Den Asia Salat im Glashaus habe ich schon im Oktober gesät.

Pflanzerl setzen

Mein Lieblingsmoment im Frühling ist das Aussäen und Pflanzen, da kann man schon in der Vorfreude auf die spätere Ernte schwelgen. Meine Salatpflanzerl und den Kohlrabi habe ich bereits gesetzt – zwar im Gewächshaus, aber unter einem Vlies würden sie auch im Freiland schon überleben. Meine Empfehlung beim Salat ist der Grazer Krauthäuptl: Er ist ein sogenannter Krachsalat und meine Familie und ich lieben ihn heiß und innig.

Salatpflanzerl im Garten

Die Salatpflanzerl wachsen schon im Garten.

Lasset die Aussaat beginnen!

Im Freiland ist bei mir der Platz dieses Jahr aber schon vergeben: Karotten, Pastinaken, Steckzwiebel, Petersilie und Palerbsen sind schon ausgesät und stehen schon in den Startlöchern, um loszuwachsen. Übrigens: Petersilie hat eine Keimzeit von 3 Wochen – also nicht verzagen, wenn sich die Ergebnisse nicht so schnell einstellen, wie erhofft!

Pfingstrose im Frühling Naturidyll Hotels

Die Pfingsrosen haben es schon an die Oberfläche geschafft. Ich bin gespannt auf die Blüten!

Kleine Frühlingsfreuden

Besonders schön ist es, wenn man auch im März schon erste Erfolge feiern kann. Der mehrjährige Schnittlauch spitzt beispielsweise schon aus der Erde und kann bald das erste Mal geschnitten werden. Außerdem habe ich noch vom Vorjahr Wurzelpetersilie im Beet gefunden. Das Grüne davon kann ich noch einmal verwenden, denn es treibt wieder aus.

Die Petersilie und der Schnittlauch sind noch vom Vorjahr.

Wenn der Frühling auch ins Haus einzieht

Okay, ich geb’s zu, ich bin mal wieder spät dran mit den Tomaten, Paprikas und Chilis. Die sollte man aber spätestens jetzt im Haus säen, damit das heuer noch was wird. Also nichts wie ran an die Blumentöpfe, damit man auch drinnen bald den Frühling sehen kann!

Tomatenpflanzerl Garten

Meine Tomatenpflanzerl müssen bald umgetopft werden. Sie wachsen und gedeihen prächtig! 🙂

Wie weit seid ihr schon mit euren frühlingshaften Vorbereitungen?

Lebensmittel haltbar machen

Selbstversorgertipp: Lebensmittel haltbar machen

Wenn wir unsere Lieblingsjahreszeit nennen müssten, es wäre der Herbst. Gemütliche Abende am Kaminfeuer, farbenfrohe Landschaften und natürlich leckere herbstliche Gerichte – für uns ist der Herbst einfach eine Wohlfühlzeit! Damit wir noch länger etwas von unseren herbstlichen Lebensmitteln haben, sind wir jedes Jahr mit Freude damit beschäftigt, diese in Form von Marmeladen, Säften, Chutneys, Dörrobst usw. haltbar zu machen – ganz nach Omas Vorbild!

Denn auch wenn wir heutzutage keine Angst mehr haben müssen, nicht über den Winter zu kommen: Es ist einfach ein tolles Gefühl, das ganze Jahr über die eigenen Produkte essen zu können. Und auch der Vorgang selbst macht Spaß! Gerade jetzt im Lockdown ist Einkochen, Dörren und Co. für uns eine willkommene Abwechslung zum ansonsten recht eintönigen Alltag. Haben wir euch überzeugt? Dann nichts wie ran an die Kochlöffel!

Marmeladen

Vor allem überschüssige Beeren oder Früchte kann man ganz einfach haltbar machen, indem man sie zu Marmelade verkocht. Man braucht auch gar nicht viele Zutaten: Einfach Beeren und Gelierzucker im Verhältnis 2:1 für ca. 30 min sprudelnd kochen und noch heiß in Einmachgläser einfüllen. Die natürliche und damit gesündere Alternative zu Gelierzucker ist übrigens Pektin, das aus Obstschalen gewonnen wird. Einfach den Gelierzucker durch normalen Zucker ersetzen und pro kg Obst ca. 20 g Pektin zur kochenden Marmelade hinzufügen. Vor dem Abfüllen solltet ihr unbedingt noch den Geliertest machen: Ein paar Tropfen Marmelade auf einem kalten Teller sollten innerhalb weniger Sekunden aufhören zu fließen und stocken.

selbstgemachte Marmeldaden

So lecker! Welche selbstgemachte Marmelade hast du dieses Jahr gemacht?

Säfte

Egal ob als Geschenk oder auf dem eigenen Frühstückstisch – selbstgemachter Saft kommt immer gut an! Auch die Herstellung ist gar nicht so schwierig, wie es auf den ersten Blick wirkt: Dabei ist es nur wichtig, die Früchte gut zu zerkleinern und mit etwas Wasser (die Menge ist unterschiedlich je nach Frucht) 15-20 min köcheln zu lassen. Danach werden die Früchte entweder in einer Presse (Äpfel) oder in einem Entsafter weiterverarbeitet. Der daraus entstandene Saft muss nochmals erhitzt werden (auf ca. 70 bis 80 °C), um Bakterien abzutöten und so den Saft haltbarer zu machen. Dann kann der Saft auch schon in Flaschen abgefüllt werden – dabei müsst ihr aber darauf achten, die Flaschen vorher schon zu erwärmen, denn bei einem zu hohen Temperaturunterschied würden sie zerspringen.
Tipp: Wenn ihr weder Presse noch Entsafter habt, könnt ihr die weich gekochten Früchte auch ganz einfach durch ein mit einem Tuch ausgelegten Sieb drücken

Sirup herstellen

Ein schönes Etikett draufkleben und fertig ist das selbstgemachte Weihnachtsgeschenk. 🙂

Apfelmus

Eine weitere süße Verführung, von der wir nicht genug kriegen können – und auch noch vielseitig einsetzbar. Bei uns gibt’s Apfelmus zum Kaiserschmarrn, zu Schupfnudeln oder auch gerne einfach nur so. Zubereitet wird das ganze mit klein geschnittenen Äpfeln, die mit möglichst wenig Wasser weich gekocht und danach püriert werden. Zusätzlich darf man hier gerne noch Nelken, Zimt oder Zucker je nach Geschmack dazugeben. Um es länger haltbar zu machen, kann man auch Apfelmus ganz unkompliziert noch heiß in Gläser abfüllen.

Einkochen im Herbst

Gerade wenn es draußen ungemütlich ist, nehmen wir uns gerne Zeit für's Selbermachen.

Chutney

Es ist das Einkoch-Gericht schlechthin und kann sowohl aus Obst als auch aus Gemüse zubereitet werden: Chutney kommt in unzähligen Variationen vor. Online findet man so ausgefallene Geschmacksrichtungen wie „Pfirsich-Honig“, „Mirabellen-Bananen“ oder „Quitten-Meerrettich-Chutney“. Doch alle Chutneys haben gemeinsam, dass eine Kombination aus Obst/Gemüse und Gewürzen zusammen mit Essig (und evtl. noch Wein) gekocht wird. Haltbar wird es durch den Essig, vor allem aber durch das luftdichte Verschließen im Glas. Ist der Einkoch-Prozess erst einmal abgeschlossen, hat man ein vielseitig verwendbares Produkt, z. B. als Sauce für Fleisch oder Getreidegerichte, aber auch als Gemüsebeilage.

Gedörrtes Obst

Dörrpflaumen, getrocknete Birnen und Apfelringe sind tolle Snacks für Jung und Alt – und auch noch einfach in der Zubereitung! Im Grunde könnte man Dörrobst sogar im Backofen zubereiten, die stromsparendere Variante ist allerdings das Dörren in einem Dörrautomat, da es 1 bis 2 Tage dauert, bis die Früchte trocken genug sind. Aber keine Sorge, eure Arbeitszeit ist hier wirklich kurz: Einfach das Obst entkernen, in die gewünschte Form schneiden (Pflaumen halbieren, Birnen vierteln und Äpfel in Scheiben schneiden) und den Dörrapparat auf ca. 55 °C einstellen – den Rest erledigt das Gerät für euch! Dass die Früchte fertig sind, erkennt ihr daran, dass sie trocken aber noch dehnbar sind. Bei richtiger Trocknung kann Trockenobst bis zu 9 Monate lang gelagert werden (angeblich – bei uns ist es immer schon viel früher weg).

Selbstgemachte Geschenke

Gesund snacken kann man mit Dörrobst auf jeden Fall.

Fermentierte Lebensmittel: Sauerkraut

Hipster-Restaurants und Influencer haben das Fermentieren von Lebensmitteln zu einem neuen Trend gemacht. Tatsächlich wird diese Form der Haltbarmachung aber schon seit 10 000 Jahren praktiziert. Das wahrscheinlich bekannteste fermentierte Lebensmittel ist Sauerkraut, das durch die Gärung von Kraut entsteht. Ihr habt Lust euren nächsten Braten mit selbstgemachtem Sauerkraut zu veredeln? Kein Problem, denn um Sauerkraut selbst herzustellen, müsst ihr nur das Kraut klein schneiden, salzen, (eventuell noch Kümmel und Wacholder hinzufügen,) luftdicht verschließen und die Milchsäurebakterien ihre Arbeit machen lassen – der Vorgang dauert zwar einige Wochen, aber danach könnt ihr mit Stolz behaupten, euer eigenes Sauerkraut gemacht zu haben!

Kraut fermentieren

Selbstgemacht schmeckt gleich noch besser - finden wir!

Na, seid ihr schon in Ausprobier-Laune? Für alle, die auch im Urlaub mehr über nachhaltige Zubereitung von Lebensmitteln erfahren wollen, haben wir noch eine ganz besondere Empfehlung: Das Naturidyll Hotel Steinschalerhof versorgt seine Gäste mit frischen Produkten aus dem eigenen Garten und ist selbst auch ein Meister im Haltbarmachen. Von der selbstgemachten Marmelade am Frühstückstisch bis hin zu Bio-Gemüse aus den Steinschaler Naturgärten wird man hier als Gast ökologisch nachhaltig und mit viel Liebe versorgt. Im Wildkräuterkochkurs können Interessierte sogar lernen, selbst köstliche Gerichte aus Wildpflanzen zu zaubern.

Blütenernte Steinschalerhof

Die Kräuter aus dem Garten werden im Naturidyll Hotel Steinschalerhof zu Köstlichkeiten weiterverarbeitet.

Gartenbrunch im Steinschalerhof

10 Kräuter, die du in deinem Garten haben solltest

Kräuter sind absolute "Must Haves" im eigenen Garten oder am eigenen Balkon. Nicht nur weil sie unglaublich gut duften oder oftmals auch eine wichtige Nahrungsquelle für Bienen und Insekten sind, sondern auch weil sie richtig gesund für uns Menschen sind.

Heute möchten wir dir 10 Kräuter vorstellen, die in jedem Garten wachsen sollten, so finden wir. Warum und welche Wirkung sie haben erzählen wir dir jetzt.

hotel steinschalerhof

Führung durch den Kräutergarten des Naturidyll Hotel Steinschalerhof

10 Kräuter, die jeder bei sich zuhause haben sollte

1. Petersilie - eines unserer Lieblingskräuter. Mit Petersilie peppt man wirklich jedes Gericht oder jede Sauce auf. Aber sie schmeckt nicht nur super lecker, sondern ist auch sehr gesund. Sie liefert viele wichtige Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente, hilft Leber und Niere bei der Entgiftung und entwässert. Bei regelmäßigem Verzehr beugt sie auch Blasen- und Nierensteine vor. Du kannst die Petersilie in den Salat geben, zu Kartoffeln, in Saucen, in Pasta oder in Suppen. Ein echter Allrounder sozusagen.

 

2. Schnittlauch - man findet ihn bereits in den meisten Gärten und auf sehr vielen Balkonen. Der Schnittlauch ist wohl das bekannteste und beliebteste Küchenkraut. Schon die Römer schätzten das Lauchgewächs und deren Wirkung. Er lindert Sonnenbrand und Halsschmerzen und wirkt zudem noch entwässernd und hilft den Blutdruck zu regulieren. Der blühende Schnittlauch ist nicht nur ein echter Hingucker für deinen Garten, er dient auch als Nahrungsquelle für Bienen und andere Insekten.

 

3. Lavendel - ein Lavendelstrauch versprüht in deinem Garten einen herrlichen Duft und ist eine hervorragende Nahrungsquelle für Bienen. Wenn du also den schwarz gelben Insekten ein bisschen unter die Arme greifen willst, dann baue unbedingt Lavendel bei dir im Garten an. Dann kannst du dich ganz oft an ihrem Anblick erfreuen 🙂 Der Lavendel ist aber nicht nur für die Bienen gut, er ist ein echtes Allroundtalent, wenn es um die Gesundheit von uns Menschen geht. Er wirkt entzündungshemmend, krampflösend, gallentreibend durchblutungsfördernd und hilft gegen Blähungen. Lavendel wirkt auch beruhigend und hilft vielen Menschen beim Einschlafen. Außerdem ist es ein wunderbares Kraut für Kosmetik.

 

4. Rosmarin - mmmh, wenn wir an die köstlichen Fischgerichte mit Rosmarin denken, läuft uns gleich das Wasser im Mund zusammen. Das mediterrane Kraut fördert das Gedächtnis und die Konzentration. Es kräftig das Immunsystem und die ätherischen Öle im Heilkraut fördern die Durchblutung.

 

5. Kamille - eines der pflegeleichtesten Heilkräuter und noch dazu ein weiterer Alleskönner. Kamille ist entzündungshemmend, antibakteriell und krampflösend. Die Pflanze lässt sich schnell und einfach in wohltuenden Tee verarbeiten. Bei Augenentzündungen kannst du Kamillentee aufkochen und ein Wattepad mit Tee vollsaugen lassen und auf deine entzündeten Augen legen.

 

6. Pfefferminze - gleich wie bei Rosmarin regt diese Pflanze die Konzentration an. Mit ihrem ätherischen Öl Menthol wirkt sie zudem noch kühlend und erfrischend, somit ist sie ein perfektes Sommerkraut. Am besten du machst dir gleich einen frischen Pfefferminztee.

 

7. Zitronenmelisse - der Duft alleine ist es wert, diese Pflanze in seinem Garten oder am Balkon zu haben. Ihren Hauptauftritt hatte sie in den letzten Jahren im beliebten Kultgetränk "Hugo". Ein Sommergetränk bestehend aus Sekt, Mineralwasser, einen Schuss Hollundersirup und Minze. Sie macht sich aber nicht nur in diesem Getränk richtig gut, sondern z.B. auch als Badezusatz oder im Massageöl. Außerdem ist sie voll mit entzündungshemmenden Inhaltsstoffen und wirkt zudem Blähungen vor.

 

8. Salbei - mit seinen enthaltenden ätherischen Ölen hat der Salbei eine hemmende Wirkung auf das Wachstum von Bakterien, Viren und Pilzen. Außerdem steigern die enthaltenen Bitterstoffe die Speichel- und Magensaftproduktion, was so die Verdauung fördert. Außerdem hemmt Salbei die Schweißproduktion.

 

9. Löwenzahn - ein echtes Wunderkraut und absolut kein Unkraut! Löwenzahn unterstützt unsere Verdauung, wirkt appetitanregend und krampflösend. Er wird gerne bei Verdauungsbeschwerden, Blähungen oder Völlegefühl eingesetzt. Er ist ebenso eine wichtige Heilpflanze bei Problemen mit Leber und Galle. Am besten genießt du den Löwenzahn im Salat, Tee oder Pflanzensaft.

 

10. Brennnessel - Ebenso wie der Löwenzahn wird sie immer noch sehr häufig als Unkraut anstatt als Heilkraut betrachtet. Doch die Brennnessel hat so einige positives an sich 🙂 Bewiesen hat sie sich in den letzten Jahren in den medizinischen Bereichen Arthrose, Arthritis sowie bei Blasenproblemen und Darmkrankheiten. Sie ist voll mit gesunden Vitalstoffen und somit perfekt für den Verzehr geeignet. Im Salat, als Tee, als Suppe... Außerdem ist eine Brennnesseljauche ein natürlicher Kunstdünger Ersatz und perfekt für deine Beete.

 

Erfahre mehr über die Wildkräuter im Südburgenland im Naturidyll Hotel Landhofmühle

 

Kräuterwissen in den Naturidyll Hotels

Bist du auch so fasziniert wie wir vom Kräuteranbau, von der Wirkung und den verschiedenen Möglichkeiten die Kräuter zuzubereiten? Dann bist du bei den Naturidyll Hotels definitiv richtig. In unserem Wildkräuterhotel Steinschalerhof kannst du den ganzen Sommer lang einiges über das Thema Kräuter, Kräutergarten und Wildkräuter lernen.

Im wunderschönen Mostviertel in Niederösterreich stehen dir verschiedene Kräuterwochenenden zur Verfügung. Lernen aus erster Hand, direkt vom Hausherrn Hanns Weiß. Aktiv dabei sein bei der Bestimmung von Kräutern und der Zubereitung und das ein ganzes Wochenende lang 🙂

Aber nicht nur in Niederösterreich kannst du einiges über die heimischen Kräuter lernen, auch im Südburgenland im Naturidyll Hotel Landhofmühle gibt es so einiges zu entdecken. Dafür wurde extra das Paket "Kreative Tage: Wildkräuter" erstellt. 🙂 Viel Spaß beim Entdecken.

 

 

Quelle: https://praxistipps.chip.de/gartenkraeuter-7-pflanzen-die-jeder-haben-sollte_101944 und https://www.zentrum-der-gesundheit.de

 

10 To Do's für deinen Garten im Frühling

10 To Do's für deinen Garten im Frühling

Es gibt natürlich einiges zu tun im Frühlingsgarten und damit du den Überblick nicht verlierst, gibts von uns wieder eine To Do Liste. Mit diesem kontrollierten Start in die neue Gartensaison geht definitiv nichts schief 🙂

10 To Do's für deinen Frühlingsgarten

1. Gartengeräte auf Vordermann bringen

Wer das im Herbst schon gemacht hat, der hat jetzt natürlich einen wesentlichen Vorteil. Ansonsten müssen diese Arbeiten eben jetzt gemacht werden... Auch das gehört zur Gartenarbeit dazu. Spaten, Scheren und andere Geräte gehören gesäubert, teilweise geschärft und einmal wieder geölt. Gefäße, Rankgitter oder Frühbeete gehören gesäubert und auch der Rasenmäher freut sich über einen kleinen Service.

2. Anschlüsse, Leitungen und Regenrinnen spülen und Reinigen

Wasserleitungen und Anschlüsse sind ja im Winter meistens still gelegt und gehören vor der Inbetriebnahme gehören diese einmal durchgespült, damit sich dort keine Keime und Verschmutzungen bilden können. Auch die Regenrinne dankt es dir, wenn du sie vom restlichen Laub befreist, damit Verstopfungen kein größeres Übel anrichten können.

3. Frühjahrskur für deinen Rasen

Wir haben ja soeben schon über das restliche Laub gesprochen, dieses gehört jetzt komplett vom Rasen entfernt. Denn dein Rasen sehnt sich nach frischer Luft und möchte richtige belüftet werden, damit er wieder saftig grün wachsen kann. Das Auslüften ist wichtig, damit dein Rasen keine Krankheiten auffängt und sich kein Schimmelbefall bilden kann.

Jetzt im Frühjahr ist auch die richtige Zeit, um deinen Rasen zu düngen. Gemäht wird erst, sobald die Nächte frostfrei sind und dein Rasen die ersten 5cm Höhe erreicht hat. Warte hier also ruhig ein wenig länger und greife nicht zu schnell zum Rasenmäher.

4. Beete fit machen

Sobald es nicht mehr friert in der Nacht, kannst du dich auch schon um deine Beete kümmern. Entferne auch hier das restliche Laub und schneide dürre und verwelkte Stängel und Pflanzen zurück. Schau auch darauf, dass auf deine Stauden kein Laub mehr liegt, immerhin will deine Staude auch frische Luft und keinen Schimmelbefall.

5. Kompostieren

Nicht nur deine Beete sondern auch teilweise Rasenstellen und Sträucher freuen sich darauf, wenn du ihnen im Frühjahr mit frischem Humus etwas Gutes tust. Belüfte deine Beete und andere Stellen indem du das Erdreich etwas auflockerst bevor du den Kompostdünger hinzugibst. Am besten siebst du die Komposterde vorher durch, so kommt garantiert nur reiner Humus in dein geliebtes Beet. Der Boden wird mit der Zugabe von frischen Humus gepflegt und mit Nährstoffen versorgt.

6. Unkraut jäten

Immer dieses lästige Unkraut... Löwenzahn und Brennnessel halten Gartenbesitzer gerne auf Trab. Doch dieses Jahr kommen die beiden nicht in die Biotonne sondern in den Kochtopf. Denn die besten Unkrautbeseitiger sind Messer und Gabel 😉 Wildkräuter sind sehr gesund und nährstoffreich für uns Menschen. In deinem Garten wachsen so viele ungesunde Pflanzen auch außerhalb deines Gartens. Beschäftige dich doch einmal ein bisschen mehr damit und nütze, was dein Garten dir schenkt.

7. Pflanzen säen

Viele Hobby-Gärtner säen bereits an den ersten Frühlingstagen aus, andere wiederum ziehen sich die Pflänzchen schon vorab im eigenen Haus groß, um sie später im Beet zu platzieren. Beides ist möglich, hier muss jeder selber schauen, was für ihm die bessere Option ist.

Sobald das erste Grün in deinen Beeten gewachsen ist, erkennst du auch schon die ersten kahlen Stellen und kannst hier noch einmal zusätzlich einsäen oder bepflanzen.

8. Bäume und Sträucher zurückschneiden

Obstbäume, immergrüne Gehölzer und Sträucher können im Frühjahr zurückgeschnitten werden, damit auch in dieser Saison wieder eine ertragreiche Ernte ansteht. Hier sollte man jedoch nicht all zu lange warten, lieber früher als zu spät die Schere ansetzen. Auch wenn uns Gärnter*innen oftmals der Gedanke an das gnadenlose Zurückschneiden weht tut, gilt hier oftmals umso mehr desto besser 🙂 Die Gewächse sind sehr hartnäckig und überstehen das.

9. Gartenzaun, Wege und Gartenzwerge gehören zum Gesamtbild

Die vergangen Jahre können Spuren auf deinem Gartenzaun hinterlassen haben, darum solltest du gerade im Frühjahr die Zeit mal wieder nutzen um ihm einen neuen Glanz zu verleihen. Ggf. gehört er abgeschliffen und neu gestrichen, um wieder ins Gesamtbild zu passen. Aber auch deine Wege zwischen den Beeten oder im Garten freuen sich über ein wenig Pflege. Entferne auch hier das Unkraut oder ggf. das Moos. Zum Schluss, solltest du auch deinen Deko Freunden eine kleine Frühjahrswäsche gönnen 🙂 Ein sauberer Gartenzwerg sieht viel glücklicher aus.

10. Gartenmöbel herausholen und genießen

Nach der ganzen Arbeit kannst du dir schon deine Gartenmöbel schnappen, um die ersten warmen Frühlingstage so richtig zu genießen. 🙂

 

Der Garten als Rückzugsort

Im Naturidyll Hotel Landhofmühle im Burgenland findest du einen gemütlichen und ruhigen Garten, indem du dich zurückziehen kannst. Lausche dem Summen der Insekten, rieche den Duft der Blumen und beobachte die Vögel, wie sie über dir hinwegfliegen. Ein herrlicher Ort, um mal wieder so richtig zu entspannen und die Seele baumeln lassen. Ob bei einem guten Glas heimischen Wein unter dem Kastanienbaum oder mit einem guten Buch und einem ausführlichen Sonnenbad auf der Liege.

Entdecke jetzt den Garten des Naturidyll Hotels Landhofmühle

 

Quelle: https://www.t-online.de/heim-garten/garten/id_45655882/gartenarbeit-im-fruehling-diese-arbeiten-stehen-jetzt-an.html

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